Blütenformen

  • Margeritenblüten finden sich bei allen Korbblütlern wie Astern und Sonnenhüten. Jede Blüte setzt sich aus einem inneren »Kissen« oder »Knopf« aus Korbblüten und einem äußeren Kranz aus Zungenblüten zusammen. Die flachen Blütenschirme passen gut zu flach gewölbten Dolden und schlanken Rispen oder Blütenkerzen. Zwischen niedrigen Begleitstauden kommen sie noch besser zur Geltung. 
  • Doldenblüten sind typisch für die Vertreter der Doldenblütler wie Strahlen-Breitsame, Engelwurz, Schierling und Wilde Möhre. Die flachen, abgerundeten Blütenschirme passen gut zu vertikalen, aufstrebenden Blütenständen. 
  • Kugelblüten gibt es bei vielen Zierlauchgewächsen und einigen Disteln. Während die größeren wie kleine Bälle im Beet sitzen, sind die kleinen Vertreter wie Murmeln auf filigranen Stielen zwischen den anderen Stauden verteilt. 
  • Rispen sind locker aufgebaut und scheinen anmutig im Beet zu schweben. Sie verbinden strenge Konturen wie straff aufrechte Kerzen und flache Doldenschirme. Insbesondere viele Gräser haben rispenförmige Blütenstände und können diese Aufgabe hervorragend übernehmen.
  • Kerzen und Kandelaber sorgen für vertikale Akzente und Klarheit im Beet, quasi wie ein Ausrufezeichen. Steppen-­Salbei, Fackellilie und Königskerzen, Silberkerze und Fingerhut sind auffallende senkrechte Pendants zu horizontalen Margeritenblüten oder flachen Doldenschirmen. 
  • Filigrane Schleierblüten schweben wie Wattewolken im Beet und setzen auffällige Gartenblumen wie Rosen oder Päonien (Pfingstrosen) erst richtig in Szene. Schleierkraut, Strandflieder und Wiesenraute sind schöne Beispiele. 


© 2016 Gabriele Renneberg


© 2016 Jan Renneberg