Aktivitäten

Gruppentreffen

Frühjahrstreffen der Gruppe in Emmendingen


Das Gruppenfoto entstand im Garten von Hansjörg Haas,der Herrenmühle in Herbolzheim-Bleichheim
(Teilnehmer von rechts: Horst und Gisela Maier, Bärbel Schröder, Liz Best, Hannelore Rundel, Birgit Lettmann, Susanne Deiniger, Volker Lettmann, Gastgeber Hansjörg Haas, Hans Esleben, Peter Thiem, Dirk Hoffmann,Waltraud Schlag, Uli Lessnow, (auf dem Foto fehlt Thomas Rundel)

© 2017 Uli Lessnow

Wegen des dem Wochenende folgenden freien Tag (1. Mai) startete das Treffen in diesem Jahr bereits am Freitag dem 28. April um 15:00 Uhr im Garten von Karin Waltzer in Freiburg. Wir waren mit privaten PKW's vom Hotel in Emmendingen angereist. Der Garten liegt außerhalb der Stadt auf einem kleinen Berg und ist umgeben von Weinbergen. Wir wurden von Karin Waltzer und zwei weiteren Damen ganz herzlich empfangen und es folgte eine kleine Exkursion in die Geschichte der Entstehung des Gartens.Anschließend haben wir uns unter fachkundiger Führung im Garten umgesehen und viele interessante Bereiche und Pflanzen entdeckt. Der anfänglich düstere Himmel klarte dann auch etwas auf und so konnten wir Kaffee und Kuchen im Freien genießen.

Den Abend verbrachten wir mit einem gemeinsamen Abendessen im Hotel Windenreuter Hof mit anschließender gemütlicher Plauderrunde und Abstimmung der Fahrt nach Schoppenwihr am nächsten Tag.

Samstag, 29. April 2017: Nach dem Frühstück fuhren wir dann mit verschiedenen PKW's rüber nach Frankreich ins Elsass. In der Nähe von Ostheim befindet sich der Parc de Schoppenwihr und ein großer kostenloser Parkplatz lud zum entspannten Besuch ein. In kleinen Gruppen gingen wir in den Park um die Angebote der vielen Ausstellen anzusehen. Eine große Pflanzenvielfalt und viele Garten-Accessoires waren zu bestaunen und zum Kauf ausgestellt. Bei herrlichem Sonnenschein konnten wir die Stunden im Park genießen. Einzige Kritik: die Anzahl der Toiletten war äußerst dürftig ( 5 Damen- und 1 Herrentoilette). Nach der Rückkehr zum Hotel trafen wir uns zur Mitgliederversammlung (siehe beiliegendes Protokoll) im angemieteten Raum. Pünktlich zum gemeinsamen Abendessen war die Versammlung beendet. Nach dem Abendessen war geplant, Bilder von Botanischen Reisen nach Griechenland und in die Türkei anzusehen. Das erwies sich als unmöglich, der mitgebrachte Laptop war nicht kompatibel mit den 2 vorhandenen Beamern. Das Ansehen eines Teils der Bilder war dann interessant, aber kein Vergnügen. Zuerst zeigte Liz Best Fotos von Türkeireisen, anschließend sahen wir einige Bilder einer Frühjahresreise nach Grichenland (Peloponnes) und einer Reise in die Nord-Ost Türkei.

Sonntag, 30. April 2017: Heute war ein Besuch in der Herrenmühle in Herbolzheim-Bleichheim geplant. Pünktlich erreichten wir die Herrenmühle und wurden dort von Hansjörg Haas herzlich empfangen. Zwei junge Damen aus der Region stießen noch dazu und Hansjörg Haas begann mit einer Einführung zur Geschichte: Die Herrenmühle in Bleichheim ist Teil eines denkmalgeschützten Ensembles. Mit Herrenhaus, Jägerhaus, Brennhäuschen und Scheune besteht eine Einheit aus unterschiedlichen Gebäuden verschiedenen Alters. Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1529 als „Scheublinsmühle“. Im 30-jährigen Krieg wurde sie, wie viele andere Gebäude auch, zerstört. Es darf jedoch davon ausgegangen werden, dass die Grundmauern erhalten blieben.

Es dauerte wohl Jahre, bis das Gebäude wieder aufgebaut und die Mühle wieder in Betrieb genommen wurde. Am östlichen Eingang befindet sich die Jahreszahl 1759. Allerdings wurden die letzten drei Ziffern erneuert, so dass sicher ist, dass das Renaissance-Portal an anderer Stelle ausgebaut und versetzt wurde. Über die ursprüngliche Herkunft darf spekuliert werden.

Das Wasser bezog die Mühle aus einem Kanal, der parallel zum Bleichbach, 400 Meter talaufwärts abzweigte. Fragmente sind heute noch erkennbar. Deshalb entstand auch das heutige Wasserbecken an der Stelle.

In den Nachkriegsjahren des zweiten Weltkrieges wurde die Mühle von Familie Graf von Kageneck als Wohnhaus umgebaut. Elemente des Mühlenwesens sind heute nicht mehr zu sehen.

Das Haus wurde 2009 bis 2010 von den Eigentümern liebevoll und zurückhaltend renoviert, der Charakter des Gebäudes behutsam erhalten und herausgestellt.

Der Name „Herrenmühle“ hat sich über die Jahrzehnte gehalten, deshalb heißt der Garten nun auch „Herrenmühle Bleichheim“. Im Jahr 2010 begann das Abenteuer „Garten“ um die Herrenmühle. Das dazugehörige, abgegrenzte Areal umfasst etwa 2400 m². Prägende Elemente waren der südlich anschmiegende Bleichbach und mehrere Walnuss- und Apfelbäume im westlichen Teil. Auszug aus der Homepage http://www.herrenmuehle-bleichheim.de

Die anschließende Führung durch den Garten war sehr informativ und erschloss uns die Gedanken und Ideen des Gartenplaners. Abschließend konnten noch einige Pflanzen erstanden werden und jetzt wurde es auch Zeit für ein gemeinsames Foto mit der Gruppe.

Rechtzeitig starteten wir von der Herrenmühle zum letzten Treffpunkt, dem Garten von Ursula Hauber in Freiamt. Der Garten liegt im Tal und ist begrenzt durch Felder, eine Straße und den idyllischen Brettenbach. Dieser war vor nicht allzu langer Zeit nach einem Gewitter in den nahen Bergen sehr stark angeschwollen und hat unter anderem verschiedene Brücken mitgerissen und auch den Garten von Ursula Hauber verwüstet. Für uns war davon nichts mehr zu sehen. Der Garten zeigt viele unterschiedliche Räume mit entsprechenden Pflanzenfamilien. Auffällig: es ist kaum Erde zu sehen, es ist nahezu alles dicht bewachsen. So trocknet die Erde nicht so schnell aus und es muss weniger häufig gegossen werden. Die vielen unterschiedlichen Sitzgelegenheiten zum Verweilen lernten wir auch zu schätzen: um die Mittagszeit nahmen wir dort Platz und wir wurden dann mit einer Lachs-Gemüse Quiche verköstigt. Es hat köstlich geschmeckt, alle sind satt geworden und der anschließende Kaffee weckte die müden Geister wieder etwas auf. Gegen 14:15 Uhr war es Zeit zum Aufbruch und wir verabschiedeten uns von unserer Gastgeberin Ursula Hauber und ihrer Familie.

Somit endete der offizielle Teil des Frühjahrstreffens 2017.

Einige Teilnehmer nutzten das lange Wochenende für weitere Besichtigungen wie Freiburg oder verschiedene Orte im Elsass. Ich brachte Peter Thiem zum Bahnhof Emmendingen, die Fahrt für ihn nach Leipzig und weiter nach Schkeuditz dauert doch ca. 8-9 Stunden.

Zum Schluss noch ein Wort zum Hotel: Das Hotel Windenreuter Hof in Emmendingen hat uns vorbildlich versorgt und war optimal als Standort für die verschiedenen Unternehmungen.
Es war ein sehr schönes Wochenende.