Aktivitäten

8. Internationales Treffen 2015 im Oldenburger Land

Vom 26. - 28. Juni 2015 trafen sich 30 Farnfreunde aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz zum Gedanken- und Pflanzenaustausch, zum Besichtigen interessanter Gärten und zum Kauf von Farnen in der bekannten Farngärtnerei von Wouter van Driel in Eelde, Niederlande.

Dort, bei Familie van Driel, starteten wir unser Wochenende. Durch eine hohe Hecke vor neugierigen Blicken geschützt, fanden wir die kleine aber feine Gärtnerei. Hier arbeiten nur Wouter van Driel und seine Frau, die sich hauptsächlich um diverse Obstbäume kümmert, aus deren Früchte sie hervorragend schmeckende Marmeladen kocht und auch verkauft.

Wouter hatte sich bereits auf uns und unseren "Farn-Hunger" eingestellt und etliche Pflanzenpaletten und Einzelexemplare für uns auf dem Fahrweg bereitgestellt. Bereits vor dem offiziellen Beginn des Treffens hatten etliche Pflanzen den Weg in die diversen Kofferräume gefunden.

Bevor wir uns dann alle auf die angebotenen Schätze stürzten, machten wir einen Rundgang mit Wouter durch seinen Garten und sein "Allerheiligstes" - der Anzucht aus Sporen.

Neben der Anzucht aus Sporen von seinen Mutterpflanzen,
erhält er von Farnfreunden Sporen von Farnen aus aller Welt entweder geschenkt oder im Tausch, zieht diese an und hat so das uns allen so bekannte interessante Angebot .

Ich möchte hier noch darauf hinweisen, dass Wouter van Driel keinen Versand machen kann, da er sämtliche Arbeiten in seiner Gärtnerei allein macht.
Er verkauft ausschließlich auf diversen Pflanzenmärkten quer durch Deutschland, aber auch in Kolding, DK und in Straßburg, F.


Garten der Stille in Oldenburg

Der Besuch im "Garten der Stille" in Oldenburg war etwas ganz besonderes. Harald D. hat aus einem ursprünglich platten Grundstück einen Garten geformt mit einem Tal, das von Erdwällen bis zu 6 m hoch eingerahmt wird. Vom höchsten Punkt des Gartens ist das Wohnhaus nicht mehr zu sehen. Man kommt sich vor wie in einem Wald, bestehend aus herrlichen Rhododendren, Acer palmatum in Sorten, riesigen Bambussen, Schwarzkiefern.

Wegen des so entstandenen Kleinklimas kann Harald auch Baumfarne wie Dicksonia antarctica halten (allerdings mit Winterschutz), die der Anlage noch einen exotischen Touch verleihen.

Der Clou sind jedoch die selbst hergestellten Felsen, aus denen eine Farnschlucht mit einem Wasserfall entstanden ist. In diesen Felsen fühlen sich die Farne so wohl, dass sie sich selbst durch Sporen ausbreiten.

Fotos: Rolf Thiemann, Hannelore Bluhm, Harald Dannapfel, Sabine Nittritz

Garten der Stille in Oldenburg


 

Ein Sammler-Garten in Stuhr

Da die zu besuchenden Gärten für große Gruppen ungeeignet sind, haben wir die Gruppe aufgeteilt. Eine Hälfte der Teilnehmer fuhr vormittags nach Oldenburg und dann nach Stuhr - und umgekehrt. Zum Mittagessen trafen wir uns alle am Flughafen in Ganderkesee und schauten den Fallschirmspringern zu bis ein Gewitterschauer niederging.

Ingo C. hat seine Farne und Stauden nach deren Heimatorten geografisch geordnet aufgepflanzt. Die Vielfalt in seinem Garten ist beachtlich. Man findet u.a. Lygodium palmatum, Polystichum falcinellum, Botrychium spec., Arisaema, Orchideen, Shortien u.v.m.

Fotos: Rolf Thiemann, Hannelore Bluhm, Clément Deckert

Sammler-Garten in Stuhr

Jahrestreffen der Farnfreunde 2014 in Hessen

Die Marburg

Vom 27. - 29. Juni 2014 trafen sich wieder insgesamt 35 Farnfreunde in Hessen.

Wir starteten unser Wochenende am Freitag Nachmittag im Botanischen Garten Marburg.
Der Direktor und wissenschaftliche Leiter des Gartens, Dr. Andreas Titze, begrüßte uns und führte uns in 2 Gruppen durch die nicht öffentlichen Gewächshäuser.

Dr. Titze begrüßt uns im Botanischen Garten Marburg

Dr. Titze begrüßt uns im Botanischen Garten Marburg

Hier durften wir eine Sammlung von sog. Moosfarnen - Selaginella-Arten - bewundern und besondere Farne.
Heiko Moog, Leiter der Gewächshausanlage und der Anzuchthäuser zeigte uns besondere Orchideen, die leider zu der Zeit zumeist nicht blühten.

Anschließend besuchten wir die große Farnschlucht im 20 ha großen Außengelände. Hier gibt es ca. 80 verschiedene winterharte Farnarten und 60 Farnvaritäten und -hybriden zu sehen.

 

 

 

 


Besuch im Botanischen Garten und im Palmengarten Frankfurt

Am Samstag Nachmittag besuchten wir den Botanischen Garten und/oder den Palmengarten in Frankfurt.
Die Teilnehmer sind einzeln oder in kleinen Gruppen auf Erkundungstour gegangen.

Hier einige Eindrücke von der Vielfalt der Gärten.


Fernöstliches Kleinod mitten in der Stadt Gießen  

Am Samstag Vormittag besuchten wir in einem außergewöhnlichen Garten in Gießen. Außergewöhnlich schon deswegen, weil der Garten auf 1.500 qm Fläche zwischen Wohnblocks liegt.

Die bereits dort wachsenden Eichen wurden gekonnt in das Gartengelände integriert, sie geben den Schatten für u.a. ca. 100 Farnarten. Viele Sträuchern, Koniferen und Bambus stammen aus Ostasien. Der Garten beherbergt ca. 600 bis 1.000 Pflanzenarten.

Ein Exotengarten nördlich des Mains

Am Sonntag Vormittag waren wir zu Gast im Exotengarten am nördlichen Ufer des Mains.

Auf gut 3.100 qm ehemaligem Ackerland, in einer Senke gelegen, von 3 Seiten (West, Nord, Ost) durch Geländeformationen und Bäume geschützt, liegt der Garten am Rande eines Industriebetriebes. Durch die geschützte Lage ist das Mikroklima geeignet, Pflanzengattungen und -arten zu überwintern, die sonst kaum für Zone 8a winterhart sind.

Begonnen hat die Sammlung mit einem großen Sortiment Zierkirschen. Dazu gesellten sich im Laufe der Jahre hohe Bambusse - heute ein Hauptmerkmal des Gartens - seltene Nadel- und Laubgehölze wie z.B. Ginkgoarten und -sorten, Magnolien, Quercus, Fagus, Cornus oder so Ungewöhnliches wie Poncirus, Zwergkoniferen oder mediterrane Exoten.

Der Garten ist in diverse Raumzonen aufgeteilt. Die Bäume sind mit den verschiedensten Stauden unterpflanzt.

(Text aus: Hortus Exoticus 2/2006)

 

 

 

Zum Abschluss des Treffens wurden wir noch zum Picknick mit gegrillten Würstchen und selbstgebackenem Kuchen eingeladen. Die ganze Familie half bei der"Abfütterung"
So erhielten wir nicht nur geistige Nahrung.

Die Fotos sind von: Harald Dannapfel, Rolf Thiemann und Sabine Nittritz 

Jahrestreffen der Farnfreunde 2013 in den Vogesen (Frankreich)

Der Eingangsbereich des Botanischen Gartens Nancy

Der Eingangsbereich des Botanischen Gartens Nancy
Foto: Harald Dannapfel

Am 28. Juni trafen sich 34 Farnfreunde aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz im Botanischen Garten von Nancy.
Extra für uns wurde ein Gewächshaus geöffnet, das normalerweise für das Publikum gesperrt ist. Hier durften wir unter Aufsicht von 2 sehr kompetenten Angestellten die Sammlungen von Selaginella und tropischen Farnen bewundern.

Tropenfarn

Foto: Rolf Thiemann
Unser - leider nur französisch sprechender - Begleiter mit einem Tropenfarn

Teil der Selaginella-Sammlung

Ein Teil der Selaginella-Sammlung
Foto: Rolf Thiemann

Drynaria spec.

Drynaria spec. - im Englischen heißt er "Basketfern"
Er bildet erst den "Korb" aus den braunen Wedeln und dann die fertilen Wedel
Foto: Rolf Thiemann

Ein Blick ins große Gewächshaus.
Foto: Rolf Thiemann

Wollemia nobilis - ein Araukariengewächs

Eine Wollemia nobilis - ein Araukariengewächs - 1994 in Australien entdeckt
Foto: Harald Dannapfel

Foto: Harald Dannapfel

Foto: Harald Dannapfel

Foto: Harald Dannapfel

Alpinum

Foto: Harald Dannapfel

Nach dem Besuch der Gewächshäuser haben wir noch das Alpinum besichtigt.
Leider hatten wir nur bis 17.00 Uhr Zeit.

 

Ein Blick aus dem Garten auf Nancy.
Foto: Rolf Thiemann


Jardin d'Altitude du Haut Chitelet

Die Verkleidungen waren leider notwendig. Bei nur 11 ° C und Nieselregen war der Besuch des Gartens leider ein eingeschrenktes Vergnügen

Am Samstag, dem 29.6., hatte der Wettergott uns verlassen - es nieselte als wir zum Alpingarten des Botanischen Gartens Nancy aufbrachen.
Das Vermummungsverbot wurde aufgehoben und 34 Unentwegte machten sich mit Capes und Regenschirm "bewaffnet" auf, den sehenswerten Garten zu erkunden.

Der Garten im Nebel
Foto: Alain Tessier

Foto:Alain Tessier

Foto:Alain Tessier

Auch im Regen leuchten die Farben des Rhododendron
Foto: Ulrich Braunsdorf

Foto: Ulrich Braunsdorf

 

Foto: Alain Tessier

Blechnum penna-marina

Blechnum penna-marina - der fühlt sich wohl bei Regen
Foto: Ulrich Braunsdorf

Anemone narzissiflorum

Anemone narzissiflorum
Foto: Ulrich Braunsdorf

Bärlappe

... auch Bärlappe fühlen sich wohl ..
Foto: Ulrich Braunsdorf

Rhabarber (Rheum)

in der Sektion "Himalaya" war Rhabarber (Rheum) zu bewundern
Foto: Harald Dannapfel

Foto: Harald Dannapfel

Foto: Alain Tessier

Nach 2 Stunden mussten wir uns vom Garten verabschieden. Er öffnet um 10.00 Uhr und schließt von 12.00 - 14.00 und ist dann bis 17.00 Uhr geöffnet.


Wanderung zum Rainkopf 1.305 m hoch

Wieder waren wir gut verpackt gegen Wind und Nieselregen.
Foto © 2013 Ulrich Braunsdorf

Nachdem wir uns in einer Berggaststätte gestärkt hatten, wanderten wir unter Führung des ehemaligen Leiters des Botanischen Gartens Straßburg, Herrn Bernard Heitz, zum Rainkopf.
Zunächst war wegen des Wetters nur eine kurze Wanderung vorgesehen, aber im Laufe der Tour meinte Monsieur Heitz, dass wir doch die größere Runde wandern sollten.

Foto © 2013 Ulrich Braunsdorf

Monsieur Heitz machte uns auf viele Pflanzen am Wegesrand aufmerksam, die wir sonst vielleicht nicht beachtet hätten.

Dacthylorrhiza maculata

..z.B. Dacthylorrhiza maculata..
Foto © 2013 Ulrich Braunsdorf

Foto © 2013 Ulrich Braunsdorf

.. oder Veilchen ..
Foto © 2013 Ulrich Braunsdorf

..aber auch Schnecken, die sich natürlich sehr wohl fühlten ..
Foto © 2013 Ulrich Braunsdorf

Immer wieder blieben wir stehen und lauschten den Ausführungen unseres französischen Botanikers
Foto © 2013 Ulrich Braunsdorf

Der Weg war gar nicht mehr soo weit - eigentlich...
Foto © 2013 Ulrich Braunsdorf

Wir erreichten einen Buchenwald, dessen Stämme mit Moosen und Flechten bewachsen waren und für eine gespenstische Stimmung sorgten
Foto © 2013 Harald Dannapfel

Foto © 2013 Ulrich Braunsdorf

Foto © 2013 Ulrich Braunsdorf

Am Waldausgang erwartete uns die 1. Herausvorderung in Form eines Anstieges durch Blaubeerkraut, ohne Weg und Steg
Foto © 2013 Ulrich Braunsdorf

Auf dem Weg zum Gipfel
Foto © 2013 Harald Dannapfel

Wir haben es geschafft !
Foto © 2013 Harald Dannapfel

Nach der Kraxelei fanden wir dann auch Farne...
Foto © 2013 Harald Dannapfel

Foto © 2013 Harald Dannapfel

Foto © 2013 Harald Dannapfel

Foto © 2013 Harald Dannapfel

... und sahen weiterhin in einiger Entfernung - fast NICHTS ...
Foto © 2013 Harald Dannapfel

Polypodium vulgare

..in der Nähe allerdings Polypodium vulgare
Foto © 2013 Harald Dannapfel

Solche Felswände mit Farnen wollten wir sehen !
Der Anblick entschädigte doch für die Mühsal
Foto © 2013 Harald Dannapfel

Foto © 2013 Harald Dannapfel

Foto © 2013 Harald Dannapfel

Foto © 2013 Harald Dannapfel

Foto © 2013 Harald Dannapfel

und dann hatten wir das Schlimmste hinter uns, aber die Wolken hingen immer noch tief in den Bergen.
Foto © 2013 Harald Dannapfel

Foto © 2013 Harald Dannapfel

Im flacheren Teil der Strecke konnten wir uns an Sumpfwiesen erfreuen, die über und über mit den gelben Blüten des Trollius bedeckt waren.
Foto © 2013 Ulrich Braunsdorf

An bewuchsfreien Stellen konnte man, wenn man genauer hinsah, viele Exemplare von Pinguicula vulgaris entdecken.
Foto © 2013 Ulrich Braunsdorf

Und dann hatte uns die Zivilisation wieder.
Foto © 2013 Harald Dannapfel


 

Besuch des Arboretums des Eviats in Lalaye

Foto © 2013 Rolf Thiemann

Am Vormittag des 30.6. besuchten wir das private Arboretum des Eviats
in Lalaye. Der Eigentümer, Gerard Humbert, begrüßte uns am Fuße seiner weitläufigen Anlage.

Die Baumsammlung wurde 1984 auf einer Fläche von 4.000 qm begonnen und hat sich im Laufe der fast 30 Jahre auf 3 ha ausgedehnt.

Mehr als 2.000 Pflanzenarten und -sorten ( Bäume, Sträucher, Stauden und Farne) sind aufgepflanzt.

Foto © 2013 Rolf Thiemann

Zu sehen sind hauptsächlich Wildpflanzen. Die am häufigsten vertetenen Gattungen sind Quercus mit 72 Arten, Acer, Betula und Carpinus, dazu Magnolien, Zanthoxylum, Carya, Stewartia, Rhododendron, Diospyros, Ilex, Hydrangea, Cornus, Cotoneaster u.v.m., aber auch Nadelbäume wie Abies, Picea, Pinus, Cunninghamia, Taxodium, Metasequoia u.a.

Foto © 2013 Dietrich Nittritz

Foto © 2013 Dietrich Nittritz

Foto © 2013 Dietrich Nittritz

Foto © 2013 Dietrich Nittritz

Foto © 2013 Harald Dannapfel

Foto © 2013 Rolf Thiemann

Foto © 2013 Harald Dannapfel

Foto © 2013 Rolf Thiemann

Foto © 2013 Harald Dannapfel

Foto © 2013 Rolf Thiemann

Foto © 2013 Rolf Thiemann

Durch den Schatten der inzwischen 15 - 25 m hohen Bäume entsteht das richtige Klima für viel Farne und einen sehenswerten Mooshang.

Foto © 2013 Rolf Thiemann

Foto © 2013 Harald Dannapfel

Foto © 2013 Harald Dannapfel

Gerard Humbert (rechts im Bild) - hier mit Clément Deckert und Ingo Carstensen im Gespräch.
Foto © 2013 Harald Dannapfel

Foto © 2013 Harald Dannapfel

Foto © 2013 Harald Dannapfel

Foto © 2013 Harald Dannapfel

Nach ausgdehnten Wanderungen zwischen den schönen Bäumen, verabschiedeten wir uns am Mittag und traten den Heimweg an.

Ein interessantes, etwas abenteuerliches und entspannendes Wochenende in den Vogesen ging zu Ende.

5. Internationales Treffen 2012 der Farnfreunde in Schleswig-Holstein

Blick durch Staudenrabatte auf Wohnhaus

Ein Blick durch eine Staudenrabatte auf das Wohnhaus.
Foto: Alain Tessier

Das Jahrestreffen 2012 der Fachgruppe Farne fand im äußersten Norden der Republik statt. Bei angenehmen 22 ° C und leicht bedecktem Himmel besuchten insgesamt 39 Teilnehmer aus 4 Nationen ( Niederlande, Schweiz, Frankreich und Deutschland) diesen außergewöhnlichen Garten nahe der dänischen Grenze.

Eine große zentrale Rasenfläche, die ihres Gleichen sucht, wird von gemischten, blühenden Beeten umrahmt.
Foto © 2012 Alain Tessier

Der Garten: ein Kunstwerk der Extra-Klasse. Viele Fotomotive böten sich für Gartenliteratur oder vielleicht auch einfach nur für schöne Werbeaufnahmen für Ferien auf dem Lande.

Foto © 2012 Alain Tessier

Foto © 2012 Alain Tessier

Foto © 2012 Alain Tessier

Foto © 2012 Alain Tessier

Araiostegia perdurans

Der Farn: Araiostegia perdurans war der Liebling der Farnfreunde.
Foto © 2012 Alain Tessier

Foto © 2012 Alain Tessier

Foto © 2012 Alain Tessier

Rita Thomsen und ihr Mann empfingen die Teilnehmer mit selbstgebackenem Kuchen und Erdbeeren mit Schlagsahne
Foto von Anny Hohenstein

Gesättigt mit Kulinarischem und Botanischem wurde viel Gefachsimpelt.
Foto © 2012 Alain Tessier


Der Gottorfer Globus

Dichte Gewitterwolken zogen um uns herum, als wir zum in 20 Minuten zum Globushaus wanderten.
Foto © 2012 Alain Tessier

Am Samstag taten wir etwas für die Allgemeinbildung und besuchten am Vormittag den Gottorfer Globus. Der Globus ist eine originalgetreue Rekonstruktion des Gottorfer Globus von 1651. Das Original wurde auf Wunsch von Zar Peter dem Großen nach Rußland verschenkt.
Der mit Ölfarben bemalte Globus zeigt auf der Außenseite die gesamte damals bekannte Welt, Unbekanntes wurde mit Fabelfiguren ausgeschmückt. Das Globusinnere zeigt einen vollständigen, funkelnden Sternenhimmel mit allen bekannten Sternbildern.

Wer Schleswig besucht, sollte sich eine "Fahrt" im Globus unbedingt gönnen.

Das neu gebaute Globushaus. Von der oberen Plattform hat man einen herrlichen Ausblick auf den umliegenden Barockgarten.
Foto © 2012 Alain Tessier

Globus

Der Globus. Rechts ist die kleine Holztreppe zu sehen, mit deren Hilfe man in den Globus einsteigt.
Foto © 2012 Alain Tessier

Foto © 2012 Alain Tessier

Foto © 2012 Alain Tessier

Foto © 2012 Alain Tessier

Foto © 2012 Alain Tessier

Foto © 2012 Alain Tessier

Foto © 2012 Alain Tessier

Foto © 2012 Alain Tessier


Besuch des Botanischen Gartens Kiel

Foto © 2013 Rolf Thiemann

Am Sonntag, dem 1. Juli 2012 besuchte die Teilnehmer des Farntreffens den Botanischen Garten in Kiel.
Hier interessierte uns - neben vielem anderen - natürlich das Gewächshaus mit den tropischen Farnen.

Foto © 2013 Rolf Thiemann

Foto © 2013 Rolf Thiemann

Auch die berühmte Sukkulentensammlung wurde bewundert.

Foto © 2013 Alain Tessier

Nach den Gewächshäusern wurde das Alpinum besucht.

Foto © 2013 Alain Tessier

Foto © 2013 Alain Tessier

Foto © 2013 Alain Tessier

Diese Töpfe mit Penstemon digitalis werden in Zukunft in den Niederlanden blühen.
Foto © 2013 Alain Tessier

 


Berndt Peters Garten

Foto © 2012 Alain Tessier

Für die Teilnehmer war der Besuch des Garten von Berndt Peters am Nachmittag des 30.6. sicherlich der Höhepunkt des Treffens.

Wir befinden uns hier im Reich eines langjährigen Sammlers und aktiven Vermehrers von Farnen. Auf 7000 qm findet man ca. 900 Farnarten und -sorten, die von einem Arboretum aus ausgesuchten Bäumen und Sträuchern beschattet werden.

Berndt Peters begrüßt seine zahlreichen Besucher.
Foto © 2012 Alain Tessier

Der Herr der Farne, Berndt Peters, begrüßt seine Besucher und führt durch seinen Garten. Die bezaubernde Atmosphäre, die durch blühende Schattenstauden in Kombination mit den schönen Farnexemplaren entsteht, wird leider auch nicht durch eine Beschilderung gestört.
Das führte dazu, dass Berndt Peters die gesamte Zeit über gefordert war, mit Erklärungen und "Ausgrabungen"

Foto © 2012 Alain Tessier

Foto © 2012 Alain Tessier

Foto © 2012 Alain Tessier

Foto © 2012 Alain Tessier

Auch fleischfressende (Schmetterling fressende) Pflanzen gab es zu bestaunen. Da Drama nimmt seinen Lauf...
Foto © 2012 Alain Tessier

Foto © 2012 Alain Tessier

Foto: Brigitte Moesch - de Haan

Foto © 2012 Alain Tessier

Foto © 2012 Alain Tessier

Foto: Brigitte Moesch - de Haan

Foto: Brigitte Moesch - de Haan

Auch 'Mieze' war unter den Gästen und passte genau auf
Foto © 2012 Alain Tessier

Foto: Brigitte Moesch - de Haan

..nach soo viel gucken, ist eine Pause wohl verdient
Foto © 2012 Alain Tessier

Foto: Dietrich Nittritz

Foto: Dietrich Nittritz

Internationales Treffen der Farnfreunde 2011 in den Niederlanden

D.J. Tas begrüßt die Farnfreunde
Foto: Ben van Wierst

Die Nederlandse Varenvereniging hatte uns eingeladen, unser diesjähriges Jahrestreffen in und um Leiden zu veranstalten. Es nahmen 24 deutsche, 9 französische, 10 niederländische und 3 belgische Farnfreunde teil.
Am 1. Tag besuchten wir die Farn-Vermehrungsgärtnerei von D.J. Tas in Alsmeer.

Das Mutterpflanzen-Quartier
Bild: Alain Tessier

Im Mutterpflanzen-Quartier
Foto: Alain Tessier

Getrocknete Farnwedel für die Sporenentnahme
Foto:Alain Tessier

Staubfeine Sporen
Foto: Alain Tessier

In solchen Dosen weden die Sporen gelagert
Foto: Alain Tessier

Aufbewahrungslager der diversen Sporen
Foto: Alain Tessier

Prothallien - das 1. Stadium nach der Sporen-Aussaat
Foto: Alain Tessier

Farn-Pflänzchen so weit das Auge reicht
Foto: Alain Tessier

Hier werden die "Farnchen" pikiert - von Hand. Die schnellste Mitarbeiterin schafft 1.000 Pflanzen pro Stunde
Foto:Alain Tessier

Tropische Farne - Urlaubs-Mitbringsel (die Sporen) von Pflanzenfreunden, die die Firma Tas anzieht
Foto:Alain Tessier

Eine ganze Halle mit "Leckerbissen" für den Farnfreund
Foto: Alain Tessier

Farn-Schönheiten so weit das Auge reicht
Foto: Alain Tessier


Im Hortus Botanicus Leiden

Woodwardia spec. - leider nur ab Zone 8 winterhart.
Foto: Harald Dannapfel

Am Samstag Vormittag besuchten wir den Hortus Botanicus in Leiden, den ältesten Botanischen Garten der Niederlande.
Hier werden ca. 300 Arten und Sorten winterharte Farne gepflegt, dazu noch viele andere mehr in den Gewächshäusern.
Nach ausführlichem Rundgang durch den Garten und seine Gewächshäuser, die sich mit fachkundiger Leitung für uns öffneten, starteten wir unsere Farn-Börse. Die Farnfreunde hatten insgesamt 340 Positionen anzubieten bzw. auf die Such-Liste gesetzt.

Foto: Harad Dannapfel

Foto: Harad Dannapfel

Foto: Harad Dannapfel

Foto: Harad Dannapfel

Das System
Foto: Alain Tessier

Athyrium niponicum 'Metallicum'
Foto: Alain Tessier

Foto: Alain Tessier

Foto: Alain Tessier

Foto: Alain Tessier

Fons Slot - Nederlandse Varenvereniging - erklärt
Foto: Alain Tessier

Universitätsgebäude am Hortus Botanicus
Foto: Alain Tessier

Foto: Alain Tessier

2 Farnatiker beim Fachsimpeln
Foto: Dietrich Nittritz

Endlich ... die Farn-Börse ist eröffnet

Die Farnbörse
Foto: Ben van Wierst


Der Garten von Win van Dam in Sassenheim

 

 

Foto: Harald Dannapfel

Am Nachmittag des Samstags besuchten wir Wim van Dam in seinem Garten in Sassenheim. Herr van Dam ist nicht nur Farnliebhaber, sondern er ist auch Bildhauer. Eine Reihe seiner Skulpturen konnten wir in seinem Garten bewundern.

Foto: Harald Dannapfel

Foto: Harald Dannapfel

Wim van Dam begrüßt uns auf Deutsch
Foto: Harald Dannapfel

Foto: Harald Dannapfel

Foto: Dietrich Nittritz

Foto: Alain Tessier

Foto: Alain Tessier

Foto: Alain Tessier


Wanderung durch die Dünen

Guten Mutes machten wir uns auf den Weg.
Foto: Ben van Wierst

Nach unserem Besuch bei Wim van Dam fuhren wir nur wenige Kilometer um eine Wanderung durch die Dünen zu unternehmen.
Wir hofften Botrychium lunaria - die Mondraute - zu finden.

Die Dünen sind bewachsen mit Sanddornsträuchern, Gräsern, Stauden und auch ein paar Farnen
Foto:Alain Tessier

Foto: Alain Tessier

Foto: Alain Tessier

Parnassia palustris ...........aber kein Botrychium lunaria
Foto: Alain Tessier

Foto: Alain Tessier

Und so suchten wir weiter nach Botrychium

Der Präsident der NVV auf der Suche ...

Statt Botrychium ein Dryopteris filix-mas
Foto: Alain Tessier

Ausruhen
Foto: Sabine Nittritz

.... und weitersuchen
Foto: Sabine Nittritz

Wir haben kein Botrychium gefunden .. es war zu trocken.
Rückweg zum Parkplatz Foto: Alain Tessier

Durchgeweht und müde gelaufen
Foto: Alain Tessier


Grachtenfahrt in Amsterdam

Vor der Abfahrt des Bootes konnte man auch schon botanisieren.
Foto: Ben van Wierst

Am Sonntag Vormittag machten wir eine Bootstour durch die Grachten in Amsterdam. An den Uferwänden der Grachten haben sich 15 verschiedene Farn-Arten angesiedelt, die galt es zu besichtigen. Unsere Führerin, Claud Biemans, hatte noch am Vortag geprüft, wohin uns das Boot bringen mußte. Der Höhepunkt war ein Asplenium viride, von dem es leider nur noch 1 ! Exemplar an einer Schleuse gibt.

Mit einer Stunde Verspätung machten wir uns auf den Weg.
Foto: Sabine Nittritz

Foto: Sabine Nittritz

Er hielt auch schon Ausschau nach uns..
Foto: Sabine Nittritz

Foto: Sabine Nittritz

Foto: Sabine Nittritz

Es gab nicht nur Farne zu sehen ..
Foto: Sabine Nittritz

Foto: Sabine Nittritz

Foto: Sabine Nittritz

Foto: Sabine Nittritz