Aktivitäten

Tagesfahrt Rheinland - August 2018

Garten Ulbrich

Schlage die Trommel. Komm in den Garten.
Dein Blut klopft. Fürchte dich nicht.
(Ulla Hahn)

Alle, die unsere diesjährige Gartenreise miterlebt haben, kennen die obigen Gedanken von Ulla Hahn. Und tatsächlich. Unsere geäußerte Furcht bezüglich der Gartenbilder nach der monatelangen Hitze- und Trockenperiode war nicht unbegründet. Das Blut von uns Organisatoren klopfte jedoch schon am frühen Morgen, als unser Bus auf sich warten ließ. Das hatten wir bisher noch nie erlebt. Doch wie heißt es so schön? „Irren ist menschlich“ und so hatte der Fahrer uns erst einen Tag später eingeplant. Glücklicherweise war er erreichbar, so dass wir zwar mit Verspätung, aber bester Laune Richtung Solingen aufbrechen konnten. Hier bewährte sich die Devise: Zeitpolster einplanen, denn wir konnten die sehr nette Führung von Herrn Vogel beinahe pünktlich beginnen und hatten auch im Anschluss an den leckeren Mittagsimbiss noch genügend Zeit, um unseren Geldbeutel zu strapazieren. Elf Gartenzimmer konnten wir in diesem 8000 m² großen Gelände bewundern, alle üppig bepflanzt und nur von den beiden Besitzern mit einer gelegentlichen Hilfskraft bearbeitet. Kein Wunder also, dass die letzten drei Monate die beiden Gärtner bis ans Limit belasteten, denn es hieß gießen, gießen, gießen. Für Pflegemaßnahmen blieb da nicht mehr genügend Zeit, so dass man die Trockenschäden deutlich ausmachen konnte. Gewiss hätten sich die beiden Herren Ulbrich/Vogel gewünscht, uns ihr Gartenparadies in einem anderen Zustand präsentieren zu können.
Text: Heidrun Berger


©2018 Eva Haumann


©2018 Eva Haumann


©2018 Eva Haumann


©2018 Helmut Bender


©2018 Helmut Bender


©2018 Helmut Bender


©2018 Helmut Bender


©2018 Helmut Bender

 

HORTVS Janke

Anders im HORTVS Janke in Hilden. Mit 6 angestellten Gärtnern und weiteren Hilfskräften ist es einfacher, die Beete in Ordnung zu halten, Vertrocknetes und Abgeblühtes abzuschneiden und zu entfernen. Der Maestro selbst, Gartendesigner Peter Janke, führte uns durch sein professionell angelegtes Gartenkunstwerk und erklärte in klarer Sprache und anschaulichen Worten dessen Entstehung und Konzept. Besonders im schattenarmen Kiesgarten setzte uns die Hitze zu, so dass alle eiligen Schrittes Richtung Waldsaum, Birkenhain und Waldgarten „flüchteten“. 4500 unterschiedliche Pflanzen beherbergt der HORTVS – eine stattliche Zahl und sehr viele davon Besonderheiten. Vor allem bei den Gehölzen rätselten wir immer wieder, was das wohl sei. Auch im Garten Janke wurde in diesem Extremsommer gegossen. Lediglich der Kiesgarten, bestückt mit trockenheitsresistenten Pflanzen, muss sich ohne Bewässerung bewähren. „Schwächlinge“ werden hier ausgesondert.

Ob es eine Teilnehmerin/einen Teilnehmer gab, der ohne Pflanzentüte die Heimreise antrat? Den außergewöhnlichen Stauden in Jankes Sortiment konnte wohl kaum jemand widerstehen. Der Kofferraum unseres Busses war jedenfalls so gefüllt wie noch nie.....
Text: Heidrun Berger


©2018 Eva Haumann


©2018 Eva Haumann


©2018 Eva Haumann


©2018 Eva Haumann


©2018 Helmut Bender


©2018 Helmut Bender


©2018 Helmut Bender


©2018 Helmut Bender

 

Tagesfahrt Bergisches Land - Mai 2017

Gärtnerei Findling

Der Gärtnereibetrieb von Margret und Klaus Koppenhagen liegt etwas versteckt ca. 8 km von Wipperfürth entfernt im Oberbergischen. Durch die Leidenschaft, alpine Pflanzen, Zwerggehölze und Raritäten zu sammeln und zu vermehren, entstand der Gedanke für die Gärtnerei. Das Gelände umfasst 10000 m² und wurde wegen der Hanglage durch Grauwackemauern in mehrere Ebenen mit Teichanlagen und Bachläufen unterteilt. Im „alten“ Bereich des Gartens gedeihen Kleingehölze und Stauden unter hochgewachsenen Weißdornen, japanischen Ahornen und anderen Bäumen. Überall begegnet man bepflanzten Steinen und Steintrögen. Der „neue“ Teil des Gartens wird seit 2008 bewirtschaftet. Die großen fossilen Kalksteine und die Sammlung von Zwerggehölzen gehen eine harmonische Verbindung ein.

In den Schattenbereichen geben sich ca. 300 Hostasorten ein Stelldichein, während die Azaleen und Rhododendren im Mai/Juni ihre Blütenpracht entfalten.

Text ©2017 Heidrun Berger


©2017 Eva Haumann


©2017 Eva Haumann


©2017 Eva Haumann


©2017 Eva Haumann


©2017 Eva Haumann

 

Ommertalhof

Nicole und Frank Schroeder, beide Landschaftsgärtner, haben auf ihrem 10000 m² großen, ländlichen Anwesen ihre Gartenträume verwirklicht. Auf mehreren Ebenen verarbeiteten sie eine große Menge an Natursteinen und historischen Baustoffen zu kreativen Trockenmauern, Terrassen, Gartenhäusern, Wasserfällen, verbanden diese teilweise mit Holzflächen und ließen durch die üppige naturnahe Bepflanzung ein großartiges Gesamtbild entstehen. Obsthof, Rosengarten, Schiefergarten und der seit 2016 fertig gestellte Schwimmteich mit einer Wasseroberfläche von 100 m² vervollständigen die Gartenanlage.

Text ©2017 Heidrun Berger


©2017 Eva Haumann


©2017 Eva Haumann


©2017 Eva Haumann


©2017 Eva Haumann

 

Hof Tüschenbonnen

Schon beim ersten Blick auf die denkmalgeschützte Hofanlage besticht das bäuerliche Flair dieses historischen Gehöfts. Der zauberhafte Innenhof dokumentiert, dass bei entsprechender Wetterlage das Leben auch heute noch hier stattfindet. Überall spürt man die stilsichere Gestaltung des Künstlerehepaares Ute Brehm und Michael Schroeter, das das 5000 m² große Anwesen auch regelmäßig für Kunstausstellungen nutzt. Der große Landhausgarten mit farblich abgestimmten Staudenbeeten, mauernumspielenden Kletterrosen und Clematis, Sträuchern, Hecken und Baumgruppen sowie einem umzäunten Küchengarten mit alten und seltenen Gemüse- und Kräutersorten vervollständigt das Idyll. Ruheplätze mit schöner Aussicht findet man überall.

An einem kleinen Bachlauf entlang führt der Weg durch einen verwunschenen Waldgarten.

Text ©2017 Heidrun Berger


©2017 Eva Haumann


©2017 Eva Haumann


©2017 Eva Haumann

 

Tagesfahrt westliches Münsterland - Juli 2016

Garten Borggreve/Sommer

Der 2400 m² große Landhausgarten von Christian Borggreve und Marc Sommer liegt am Rande von Velen in typisch münsterländischer Idylle. Der Senkgarten präsentiert sich als klassisch angelegter Gemüsegarten mit Buchsbaumeinfassung, der durch eine Hecke von den farblich abgestimmten Beeten des Staudengartens getrennt wird. Immer neue Eindrücke und Perspektiven entstehen durch die Abgrenzungen der einzelnen Gartenzimmer, in denen man von mehreren Sitzgelegenheiten aus die zahlreichen Rosen, verschiedenen Baumkronen, die Pracht der Stauden und den kleinen, verträumten Teich bewundern kann. Die vielen Naturmaterialien, die in Zäunen, Hütten, Terrassen und Brunnen verbaut wurden, unterstreichen den ursprünglichen Charakter des Gartens.

Text ©2016 Heidrun Berger


©2016 Eva Haumann


©2016 Eva Haumann


©2016 Eva Haumann


©2016 Eva Haumann


©2016 Eva Haumann


©2016 Helmut Bender, Karin Klamma


©2016 Helmut Bender, Karin Klamma


©2016 Helmut Bender, Karin Klamma


©2016 Helmut Bender, Karin Klamma


©2016 Helmut Bender, Karin Klamma


©2016 Helmut Bender, Karin Klamma


©2016 Helmut Bender, Karin Klamma


©2016 Helmut Bender, Karin Klamma


©2016 Helmut Bender, Karin Klamma


©2016 Helmut Bender, Karin Klamma


©2016 Helmut Bender, Karin Klamma


©2016 Helmut Bender, Karin Klamma

 

Garten Picker

Ein abwechslungsreicher und romantischer Staudengarten von 3000 m² Größe, an dem kleinen Bach Welle gelegen, lädt zur Entdeckung ein. Im Jahre 2002 von Angelika und Berthold Picker angelegt, bietet er mit einer Vielfalt von fast 1500 verschiedenen Pflanzen und Sorten viel Charme und Blütenfülle. Es gibt einen Bauern- und Kräutergarten, kleine Teiche und Wasserspiele, Trockenmauern und Steingarten, überall duftende Rosen und prächtige Staudenbeete. Neben Gehölzraritäten überrascht eine Hostasammlung von über 200 Sorten. Schöne Plätze zum Sitzen und Genießen laden zum Verweilen ein.

Abgerundet wird das Ganze durch geschmackvolle, der Saison angepasste Dekorationen, üppige Blumensträuße und hübsche Accessoires. Die Gartenscheune und die kleine Gärtnerei ermöglichen es den Besuchern, besondere Pflanzen und hübsche Dekorationsartikel zu erwerben.

Text: ©2016 Heidrun Berger


©2016 Helmut Bender / Karin Klamma


©2016 Helmut Bender / Karin Klamma


©2016 Helmut Bender / Karin Klamma


©2016 Helmut Bender / Karin Klamma


©2016 Eva Haumann


©2016 Eva Haumann


©2016 Eva Haumann


©2016 Eva Haumann


©2016 Helmut Bender / Karin Klamma

 

Garten Paus/Zweil

Innerhalb von wenigen Jahren entstand im Garten von Susanne Paus und Peter Zweil auf 1400 m² aus einem Handtuchgrundstück mit Gänseblümchenwiese und altem Obstbaumbestand ein romantischer Landhausgarten. Üppige Staudeninseln, ein buntes Zaungärtchen, ein von Rosen und Clematis umrankter Pavillon, der Küchengarten mit Viktorianischem Mauer-Gewächshaus und die „Vom-Winde-verweht-Terrasse“ vermitteln Landliebe-Flair.

Das blau-weiße Gartenhaus am Teich sorgt für Ferienstimmung. Mit der ganzen Vielfalt der Frühblüher feiert der Lenz in diesem Garten ein besonders farbenprächtiges Stelldichein. Später stimmen auch viele Stauden, Kosmeen, Dahlien, Sonnenblumen und Wicken in das große Blühen mit ein. Mittlerweile konnte von Nachbarn ein 400 m² großes Stück Land für einen Hühnerhof erworben und mit einem originellen Hühnerhaus ausgestattet werden.

Text ©2016 Heidrun Berger


©2016 Eva Haumann


©2016 Eva Haumann


©2016 Eva Haumann


©2016 Eva Haumann


©2016 Eva Haumann


©2016 Eva Haumann


©2016 Eva Haumann


©2016 Helmut Bender, Karin Klamma


©2016 Helmut Bender, Karin Klamma


©2016 Helmut Bender, Karin Klamma


©2016 Helmut Bender, Karin Klamma


©2016 Helmut Bender, Karin Klamma


©2016 Helmut Bender, Karin Klamma

 

Tagesfahrt Soester Börde - Mai 2015

Feldgarten Albersmeier

Am frühen Morgen des 13.06.15 machten sich die Mitglieder der Regionalgruppe Siegerland der Gesellschaft der Staudenfreunde auf den Weg in die Soester Börde, um ein Garten- und Kulturland zu erkunden, in dem Gärtnern unter so ganz anderen Bedingungen als in den heimischen Gärten erfolgt.

Die Böden der Soester Börde gehören zu den sattesten und besten, die sich denken lassen. Düngerzugaben sind nur in sehr seltenen, speziellen Fällen erforderlich, die Böden sind locker und ausreichend feucht, wenn es nicht gerade zu solchen Trockenzeiten kommt wie in diesem Frühjahr. Die Spitzhacke ist ein Gartenwerkzeug, das Sieger- und Sauerländer auf ihren oft felsigen und steinigen Böden zum Pflanzen ja durchaus mal benötigen, hier aber eher nicht zum Einsatz gelangt. Im Winter kann es auch schon mal Frost geben, aber doch eher gemäßigt. Mit anderen Worten: egal, was man in die Erde steckt oder legt, es wächst und explodiert förmlich in Größe und Fülle, berauschend und einfach schön.

Unser erstes Ziel: Der Feldgarten Albersmeier in Lippetal-Schoneberg

Hier erwartete uns Herr Albersmeier und begrüßte uns mit dem Vortrag des Gedichtes: „Sozusagen grundlos vergnügt“, von Mascha Kaléko.

Schon bei diesem Vortrag konnte man etwas von der Lebhaftigkeit, dem Humor, der Lebensfreude und Phantasie erahnen, mit der dieser Garten gestaltet, gehegt und gepflegt wird.

Der Garten ist ca. 100 m lang und 20 m breit und wurde vor etwa 25 Jahren aus einem Feld gestaltet. Die Mittelachse ist mit Rosenbögen überspannt und links und rechts des Weges entfalten Päonien, Rosen, Prachtstauden, Hostas aller Art ihre üppige Pracht. Schon auf den ersten Metern findet man wunderbar eingebettete kreative und sehr humorvolle Dekorationselemente aus Stein, Holz, Metall, Knochen, Ton, Glas, die in den Wintermonaten z. T. selbst erschaffen werden und immer mit einem Augenzwinkern in die Pflanzensammlung eingesetzt werden. Rechts und links vom Hauptweg verlaufen zwei geschwungene Seitenwege, hier finden sich viele verschiedene Gehölze. Hervorzuheben sind die Mammutbäume und der Bambus, der sich in diesem Garten zu kleinen Wäldern entwickeln darf, durch die sich der Weg hindurchschlängelt.

Mit dem Bambus verhält es sich ähnlich wie mit Männern, ließ uns Herr Albersmeier wissen, eine Begrenzung, die das ungezügelte Wuchern verhindert, ist notwendig, aber erst wenn sie mal hier und da aus der Begrenzung rausgelassen werden, können sie zur vollen Leistung und Schönheit auflaufen.

Vom Bambuswald ging es zu den Mammutbäumen, die in den 25 Jahren schon zu einer beachtlichen Größe herangewachsen sind. Hier überraschte uns eine Herde Dinosaurier (kleine Hartplastiktiere, die verschiedensten Kinderzimmern entfliehen konnten), die einen der Mammutbäume ziert. Vom Baumhaus aus, dessen Terrasse wir über eine Wendeltreppe erklimmen konnten, hat man einen schönen Überblick über den Garten.

Der Formschnitt verschiedenster Gehölze ist eine weitere Leidenschaft, der Herr Albersmeier frönt und das auch in Schwindel erregender Höhe.

Es gibt noch viele Pflanzen und Überraschungen, die es in diesem Garten zu entdecken gab. Mit dem Kindergedicht:„Der Garten des Herrn Ming“ von James Krüss verabschiedete uns Hr. Albersmeier.

Text: ©2015 Ingrid Krull

©2015 Karin Klamma

©2015 Karin Klamma

©2015 Karin Klamma

©2015 Karin Klamma

©2015 Karin Klamma

©2015 Karin Klamma

©2015 Karin Klamma

©2015 Karin Klamma

©2015 Karin Klamma

©2015 Karin Klamma

 

Gärten am Camenhof

Unser zweites Ziel: Die Gärten am Camenhof in Soest.

Dieser ca. 1 ha große Garten wird von Hr. und Fr. Münstermann, die beide vom Gartenfach sind, gestaltet und befindet sich auf dem alten Hofgelände der Familie Münstermann. Die Fläche ist in eine Vielzahl verschiedener Gartenzimmer eingeteilt und diese wiederum sind jeweils einer Farbe gewidmet. Dabei werden vagabundierende Gartenbewohner, auch wenn sie dem Farbkonzept nicht ganz entsprechen, durchaus toleriert. So konnten wir Fingerhüte in verschiedensten Farbschattierungen in voller Blüte und beachtlicher Höhe bewundern. In den verschiedenen Gartenzimmern, die durch zahlreiche Hecken voneinander getrennt sind, erwartete uns wieder eine Vielfalt an Gehölzen, Rosen und Stauden. Die Länge der Formschnitthecken wurde von Herrn Münstermann auf ca. 1 km geschätzt, allein hieran kann man erkennen, wie viel Arbeit ein Garten dieser Größe erfordert.

In dem gelben Gartenzimmer konnten wir fantastisch reich blühende Rosen von David Austin bewundern. Da es zu Beginn der Besichtigung einen kurzen Schauer gab, die einzige Gelegenheit des Tages, die mitgebrachten Schirme zu öffnen, mussten wir uns auf aktive Duftproben an den einzelnen Rosen konzentrieren, aber schon dieses olfaktorische Erlebnis war so stark, dass man sich gut vorstellen kann, wie einen hier bei Sonnenschein eine betörende Duftwolke umgeben muss.

Unter einem riesigen Walnussbaum, dessen Früchte außerordentlich wohlschmeckend sein sollen, erfuhren wir, dass diese Nüsse, seitdem die Großmutter sie nicht mehr für die Familie aufsammelt, nicht mehr für den Verzehr durch die Familie genutzt werden können, da zahlreiche Eichhörnchen die kompletten Ernten für sich reklamieren.

Aber nicht nur Eichhörnchen, sondern auch Frösche, Libellen, Molche sowie viele verschiedene Singvögel und andere Tiere bevölkern diesen Garten. Dies konnten wir nicht nur beobachten, sondern auch deutlich hören.

Text: ©2015 Ingrid Krull


©2015 Helmut Bender/Karin Klamma


©2015 Helmut Bender/Karin Klamma


©2015 Helmut Bender/Karin Klamma


©2015 Helmut Bender/Karin Klamma


©2015 Helmut Bender/Karin Klamma


©2015 Helmut Bender/Karin Klamma

 

Naturgarten Altena

Unser drittes Ziel: Der Naturgarten Altena in Werl.

Hier wurden wir zunächst an einer sommerlichen Kaffeetafel begrüßt, es gab köstlichen Kuchen und bei strahlendem Sonnenschein konnten wir uns stärken; das war auch nötig, denn die nun folgende Gartenbesichtigung führte uns über ein etwa 1 km langes Wegenetz zu Wildwiesen, Kräuter- und Schotterbeeten, Senkgarten, Teichgarten, Elfenplatz, Waldgarten und vielem mehr, vorbei an sich selbst aussäenden Wildblumen, Wildsträuchern, Steinhaufen, Trockenmauern, Totholz, alten Obstbäumen. „Ein Garten nach der Natur“ ist nicht nur der Gedanke hinter der Gestaltung dieses Gartens, sondern auch der Titel des Buches über diesen Garten, im DVA Architektur Verlag erschienen.

Eingreifen da, wo es notwendig ist und ansonsten der Natur viel Raum zu geben, ist einer der Gedanken, die dieser Art zu gärtnern zugrunde liegt. Das Ergebnis ist in diesem Fall nicht nur eine Fülle und Vielfalt an Pflanzen, sondern auch an Insekten, Käfern, Schmetterlingen und sonstigen Kleintieren. Die Vielzahl der Pflanzen, die sich in den verschiedenen Gartenbereichen befinden ist nicht zu überschauen und der Versuch, diese zu benennen, könnte der tatsächlichen Vielfalt nicht gerecht werden. Trotzdem gibt es Pläne oder Träume, den Garten zu erweitern und weiteres angrenzendes Weideland dem Garten hinzuzufügen.

Über diesen Garten gibt es eine interessante Homepage, die einen tieferen Einblick ermöglicht. www.naturgarten-altena.de

Nach der Besichtigung dieses Gartens haben wir uns auf den Rückweg gemacht und sind durch die schöne Landschaft der Soester Börde, vorbei am Sorpesee, voll schöner Eindrücke wieder zurück ins Sauer- und Siegerland gefahren. Zuhause angekommen macht sich das Gefühl breit, nicht grundlos vergnügt zu sein; der Grund lag in dem, was zu bestaunen war. Ein Ausflug, der alle Sinne ansprechen konnte.

Text: ©2015 Ingrid Krull


©2015 Helmut Bender/Karin Klamma


©2015 Helmut Bender/Karin Klamma


©2015 Helmut Bender/Karin Klamma


©2015 Helmut Bender/Karin Klamma


©2015 Helmut Bender/Karin Klamma


©2015 Helmut Bender/Karin Klamma


©2015 Helmut Bender/Karin Klamma


©2015 Helmut Bender/Karin Klamma


©2015 Helmut Bender/Karin Klamma