Züchtungserbe

Seit 2012 verfolgt die Fachgruppe Hosta - angeregt und stark durch die Tätigkeit von Harald Berger getrieben - intensiv das Ziel, das 'Züchtungserbe' deutscher Hostazüchter zu bewahren. Dieser Begriff geht übrigens auf einen Vorschlag von Dr. Ullrich Fischer zurück. Das Wort 'Erbe' impliziert, dass der Nachlaß manchmal erst noch erfaßt werden muss. Dieser Aufgabe will sich die Fachgruppe Hosta widmen. Darüber hinaus gibt es im deutschsprachigen Raum einige aktive Züchter. Diesen Schatz gilt es zu heben und zu bewahren.

© 2008 Harald Berger

Alle Themen und Artikel, die sich mit dem oben genannten Thema in irgendeiner Form befassen, sind hier zusammengefasst. Damit ist die Ermutigung verbunden, sich an diesem Projekt zu beteiligen.

Aktueller Stand der Sammlungen deutscher Hostas

Angeregt durch den Artikel von Harald Berger im aktuellen Staudengarten möchte ich hier den derzeitigen Stand der Bemühungen zur Bewahrung des deutschen Züchtungserbes Hosta zusammenfassen. Harald Bergers Veröffentlichung war so inspirierend, daß sich mehrere Mitglieder bereit erklärt haben, Sammlungen zu betreuen. Sie hat sogar dazu geführt, daß unsere Fachgruppe wegen des Aufbaus einer Sammlung ein neues Mitglied willkommen heißen durfte.

Zu den Züchtern im einzelnen:

Marlene Ahlburg
Alle in dieser Rubrik aufgeführten Hosta von Frau Ahlburg haben im Garten von Jutta Glindemann und Ralf Albrecht ein Zuhause gefunden. Die Sammlung ist also nach derzeitigem Kenntnisstand komplett. Allerdings ist nicht auszuschließen, daß noch (bisher unentdeckte) Sorten von Frau Ahlburg existieren (s. hierzu auch Aufruf von H. Berger). Falls Sie noch weitere Ahlburg-Sorten haben oder eine Bezugsquelle kennen, melden Sie sich bitte bei mir (Christa Hülsmann) oder direkt bei Frau Glindemann und Herrn Albrecht. Vielen Dank!

Josef Becherer
Harald Berger betreut die Sammlung der Sorten von Herrn Becherer. Sie ist ebenfalls bereits komplett. Da Herr Becherer im letzten Jahr verstorben ist, bleibt es leider bei den sechs aufgeführten Sorten.

Volker Eschenbach
Familie Linnenschmidt hat sich der Hostas von Volker Eschbach angenommen und seine bisherigen Züchtungen vollständig im Garten zusammengetragen. Da Herr Eschenbach ein engagierter Hostafreund ist, dürfen wir hier sicher im Laufe der Zeit mit einem Anwachsen der Sammlung rechnen.

Dr. Ullrich Fischer
Die von Ullrich Fischer gezüchteten Sorten sollen ihren Platz in unserem (Fam. Hülsmann) Garten finden. Einige sind schon vorhanden und weitere werden in diesem Frühjahr hinzukommen. Leider hat selbst Herr Dr. Fischer nicht (mehr) alle von ihm gezüchteten Sorten im Bestand, so daß fraglich ist, ob die Sammlung vervollständigt werden kann. Es sieht so aus, als wären einige Sorten nur noch in Amerika erhältlich. Wir werden versuchen, dort Bezugsquellen aufzutun.

Dr. h.c. Fritz Köhlein
Volker Frank, ein neues Mitglied der Fachgruppe, hat sich bereit erklärt, als bekennender „Köhlein-Fan“ die Sammlung der von Köhlein gezüchteten Hostas zu übernehmen. Ein Grundstock besteht bereits und soll im Frühjahr um weitere Sorten ergänzt werden. Allerdings stellt sich auch hier das Problem, daß nicht mehr alle Sorten im Handel erhältlich sind. Deswegen benötigt Herr Frank Unterstützung bei der Beschaffung folgender Sorten: ADRIAN K., BLAUER SPRUDEL, DRACHENEI, GOLDMARIE, GOLDWICHTEL, OMLETT, PFIFFERLING und WELLENSPIEL.
Wer kann eine Bezugsquelle nennen oder hat selbst eine oder mehrere der gesuchten Köhlein-Sorten im Garten? Bitte melden Sie sich bei mir (Christa Hülsmann). Ich werde die Informationen weitergeben und gern auch den Kontakt zu Herrn Frank vermitteln. Vielen Dank!

Christian Kreß
Bei einem Besuch in der Gärtnerei Sarastro in diesem Sommer hat sich H. ᾽Zwutschgerl‘ in unseren Einkaufskorb geschlichen. Die „Sammlung“ der Kreß’schen Hostas ist damit komplett und in unserem (Fam. Hülsmann) Garten zu sehen. :-)

Hans-Henning Maindock
Unser neues Fachgruppenmitglied, Melanie Sommer, übernimmt die Patenschaft für die Hostas von Herrn Maindock. Mit H. ᾽Tässchen‘ ist ein Anfang bereits gemacht. Auch hier werden wir über den Fortschritt berichten.

Dr. Hans Simon
Die Hostas von Dr. Simon finden im Norden eine Heimat. Ingrid Niemax hat in ihrem Garten Platz geschaffen für die Hostas aus Marktheidenfeld. Über den Fortschritt beim Aufbau dieser Sammlung wird hier weiter berichtet.

 

Nachfrage - Aufruf zur HIlfe

Aufruf von Harald Berger:

Bei der Suche nach deutschen Hostasorten und -züchtern tauchen immer wieder Namen auf, die ich nicht zuordnen kann. Derzeit handelt es sich um zwei Sorten. Wer kann helfen?

Hosta ‘Schwan’
(möglicherweise eine Sieboldii-Type mit weißen Blüten. Angeblich bei Förster-Stauden in Bornim erhältlich, aber nach tel. Nachfrage dort unbekannt)

Hosta ‘Gerda Marie’
(eine kleine Hosta mit lanzettlichen Blättern, bei Horst Bäuerlein erhältlich, der aber den Züchter nicht kennt)

Anwort erbeten an: bergball@t-online.de
 

Eine Bestandsaufnahme

von Christa Hülsmann

Im Zusammenhang mit dem von Harald Berger initiierten Projekt zur Erforschung deutscher Hostas wurde von Dr. Ullrich Fischer der Begriff des „Züchtungserbes“ geprägt. Ich empfinde diese Wortwahl als sehr passend. Für mich bedeutet „Erbe“, etwas von der vorangegangenen Generation zu bekommen, das man – hoffentlich – an die folgende Generation weitergeben kann. Bei der Bestandsaufnahme der Erbschaft können allerlei Überraschungen (positive und negative) auftauchen, so daß man nicht weiß, was auf einen zukommt. Und: ein Erbe muß man willentlich antreten. Als Fachgruppe Hosta der GdS haben wir uns entschieden, das deutsche Hostaerbe anzunehmen. Der erste Schritt ist die Bestandsaufnahme. Dazu müssen wir uns ein bißchen intensiver mit der Geschichte dieser Gattung auseinandersetzen. Schon bald stellt man fest, daß von Beginn an deutsche Pflanzenliebhaber maßgeblich an der Einführung und Weiterentwicklung von Hostas beteiligt waren.

Philipp von Siebold war in den 20er Jahren des 19. Jahrhundert als Arzt für die Niederländisch-Indische Armee in Japan tätig und brachte von seinem Aufenthalt dort zahlreiche Pflanzen mit, u.a. zwei Hostas, die wir heute als Hosta sieboldiana und Hosta sieboldii kennen. H. sieboldii ist eine mittelgroße Pflanze mit lanzettlichen Blättern, die einen schmalen weißen Rand haben. Im Kontrast dazu bildet H. sieboldiana einen großen Horst mit einfarbig blaugrünen Blättern. Beide Arten waren bei der Entstehung vieler Sorten beteiligt, aber H. sieboldiana spielte eine entscheidende Rolle.

Georg Arends, der bekannte Staudenzüchter, dessen Gärtnerei in Wuppertal-Ronsdorf noch immer im Familienbesitz ist, befaßte sich intensiv mit der Weiterentwicklung des damaligen Staudensortiments. Dabei wandte er seine Aufmerksamkeit auch den Hostas zu. Im Jahr 1905 kreuzte er Hosta sieboldiana mit Hosta ’Tokudama‘, die damals noch als Art betrachtet wurde. Aus den daraus hervorgegangenen Sämlingen selektierte er H. sieboldiana ’Elegans‘, eine mächtige Pflanze mit blaugrünen Blättern. Die Hosta, die wir heute unter diesem Namen kennen, ist allerdings nicht mehr identisch mit der ursprünglichen Selektion. Sie wurde im Laufe der Jahre häufig vegetativ vermehrt und die Sämlinge, die der ursprünglichen Sorte am meisten ähnelten, wurden unter demselben Namen (H.s. ’Elegans‘) in den Handel gebracht.

Lange Zeit blieb das Hostasortiment fast unverändert. Die sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts waren in vielerlei Hinsicht von Veränderungen geprägt. Diese Entwicklung machte auch vor den Hosta nicht Halt. In dieser Zeit kreuzte Eric Smith in Großbritannien Hosta ’Tardiflora‘ mit einer „verspäteten“ H. sieboldiana ’Elegans‘. Üblicherweise überschneiden sich die Blühzeiten von H. ’Tardiflora‘ und H. sieboldiana ’Elegans‘ nicht. Es war ein glücklicher Umstand, daß eine frühe Blüte von H. ’Tardiflora‘ mit dem Pollen einer späten Blüte von H. sieboldiana ’Elegans‘ bestäubt werden konnte. Die aus dieser Kreuzung entstandenen Hybriden sind unter dem Namen „Tardiana“ bekannt. Eine der bekanntesten Selektionen ist sicher H. ’Halcyon‘. Vielleicht fragen Sie sich, was ein Engländer mit den deutschen Hostazüchtungen zu tun hat?

Wie Harald Berger in seinem Artikel über Klose im Staudengarten 2/2014 beschrieben hat, war Heinz Klose, ein Staudengärtner aus Kassel, mit Eric Smith befreundet und erhielt von ihm Tardiana Sämlinge. Daraus selektierte er in den 1980er und 1990er Jahren mehr als 60 Sorten. Zeitweise wurden in seinem Katalog mehr als 150 Hostasorten angeboten. Einige der von Heinz Klose selektierten Sorten wurden nach seinem Tod von Pete Ruh, einem seiner amerikanischen Freunde, bei der American Hosta Society (AHS) registriert. Klose war von Hostas begeistert und weltweit mit den damals tätigen Hostazüchtern eng vernetzt. Seine eigenen Züchtungen waren damals sicher auf der Höhe seiner Zeit. Harald Berger hat bereits ausgeführt, daß die Gärtnerei nach dem Tod von Heinz Klose nicht fortgeführt wurde. Es ist zu befürchten, daß viele seiner Züchtungen bereits verloren gegangen sind. Nur noch wenige Züchtungen von Klose sind im Handel erhältlich. Selbst in den Katalogen der Gärtnerei Klose aus den Anfangsjahren der 2000er sind von den über 60 Züchtungen nur knapp 20 für den Verkauf gelistet.

Anders als in den USA oder Neuseeland sind die deutschen Hostazüchter größtenteils männlich. Eine der wenigen Züchterinnen ist Marlene Ahlburg, die ebenfalls mit Heinz Klose bekannt war. Frau Ahlburg ist heute weit über 90 Jahre alt und lebt in Röttgesbühl. In den 1980er und 1990er Jahren beschäftigte sie sich intensiv mit Hostas, schrieb Artikel für die amerikanische und britische Hostagesellschaft und züchtete schließlich auch selbst. Sie hat ihre Züchtungen nie registrieren lassen und ihre Pflanzen auch nie verkauft, sondern immer nur verschenkt. Das macht es nicht leicht, alle ihre Sorten ausfindig zu machen. Bisher konnten sechs Kultivare identifiziert werden. Marlene Ahlburgs Züchtungen haben einen ganz eigenen Charme, weswegen ihre Hostas auch heute noch bei Sammlern in Amerika begehrt sind. Sie werden dort für recht hohe Preise verkauft. Das ist ein weiteres Indiz für die bemerkenswerte Qualität ihrer Pflanzen.

Dr. h.c. Fritz Köhlein ist als Pflanzenkenner und als Autor von Monographien, z.B. über Primeln und Phlox, bekannt. Er hat in 1992/93 auch das einzige deutschsprachige Buch über Hostas veröffentlicht. Auch ihn hat der „Hostavirus“ befallen. Nachdem er etliche Hostasorten in seinem Garten zusammengetragen hatte, beschäftigte er sich bald selbst mit der Züchtung. Wie er in seinem Buch schreibt, hat er seine Züchtungen nicht registrieren lassen, sondern zu seiner eigenen Freude kultiviert. Er wollte keine Hostas einführen, ohne zu wissen, daß seine Züchtungen auf Dauer gartenwürdig waren und das Sortiment ergänzten. Neben eigenen Züchtungen hat Dr. Köhlein auch einige Hostas eingeführt, die er von einem japanischen Freund erhalten hatte, z.B. H. ᾽Japangirl‘ und ᾽Japanboy‘. Leider sind auch die von Dr. Köhlein gezüchteten Sorten nicht mehr alle im Handel erhältlich. Auch Dr. Köhlein selbst verfügt nicht mehr über alle seine Züchtungen.

In den 1980er und 1990er Jahren gab es einen richtigen Hype um Hostas. Unzählige neue Sorten entstanden in dieser Zeit, auch in Deutschland. Dr. Ullrich Fischer war mit Heinz Klose bekannt und reiste mit ihm zu Eric Smith nach Großbritannien. Darüberhinaus verfügte und verfügt Dr. Fischer bis heute über gute Verbindungen zu anderen Züchtern in Großbritannien und Amerika. Neben Sorten aus diesen Ländern bot er bald auch eigenen Selektionen an. Die bekannteste ist vermutlich H. ᾽Heideturm‘, ein Sämling unbekannter Abstammung. Es handelt sich um eine große Hosta mit glatten grünen Blättern. Das hervorragende Merkmal dieser Sorte sind die bis 2 m hohen Blütenstiele, die den Namen „Turm“ mehr als rechtfertigen. Leider kann bei einigen Sorten nicht mehr geklärt werden, ob Dr. Fischer sie gezüchtet / gefunden hat oder ob er „nur“ der Namensgeber ist. Auch er hat nur noch wenige seiner Züchtungen im eigenen Bestand. Ein Teil ist im Handel erhältlich. Manche Sorten finden sich nur noch in Sammlungen amerikanischer Hostaliebhaber.

Auch heutzutage widmen sich deutsche (Stauden-)Gärtner der Hostazüchtung. Einer von ihnen ist Klaus Jentsch aus Dresden. Er wirkte bisher „im Verborgenen“. Erst durch die Recherchen von Harald Berger wurde seine Züchtungstätigkeit einem größeren Publikum bekannt. Klaus Jentsch hat über 30 Sorten selektiert. Darunter ist als mein Liebling ein gelber Hosta clausa Abkömmling mit dem Namen ’Goldklaus‘.

Ein weiterer zeitgenössischer Hostazüchter ist Volker Eschenbach aus Bayern. Seine Gärtnerei planwerk liegt am Chiemsee. Deswegen fangen die Namen seiner Züchtungen mit „Chiemsee“ an. In der Tradition von Eric Smith und Heinz Klose beschäftigt er sich mit Tardianas. H. ’Chiemsee Eisvogel‘ und ’Chiemsee Glimmer‘ sind Sports aus ᾽Halcyon‘.

Die Hostas der deutschen Züchter sind vielleicht nicht so farbenprächtig und spektakulär wie die Einführungen der letzten Jahre aus den USA, den Niederlanden oder Belgien. Unbestritten handelt es sich jedoch um schöne Pflanzen, die einen Platz in unseren Gärten verdienen. Wenn wir nicht acht geben, können viele Sorten schnell verloren gehen, wie die von Marlene Ahlburg oder Heinz Klose. Das möchten wir verhindern. Die deutschen Hostazüchtungen sind ein Teil unseres gartenkulturellen Erbes, das wir als Fachgruppe Hosta erhalten und für künftige Hostazüchter als Basis für weitere Züchtungen bewahren möchten. Zu diesem Zweck gibt es „Paten“ für die Hostas einzelner Züchter. Die Übernahme einer solchen Patenschaft umfaßt folgende Aktivitäten:

  • die Aufpflanzung einer Sammlung im eigenen Garten,
  • sich selbst aktiv um die Komplettierung der jeweiligen Sammlung kümmern. (z.B. durch Recherchen, wo es fehlende Sorten noch gibt, und deren Erwerb),
  • die Bewahrung der Pflanzen durch geeignete Maßnahmen (z.B. durch mehrfaches Aufpflanzen),
  • Hosta-Liebhabern und der Öffentlichkeit (auf Voranmeldung) die Pflanzen zu präsentieren, inkl. korrekter Beschriftung der Sammlung,
  • Weitergabe (falls möglich) von Pflanzen aus der Sammlung an interessierte Hosta-Liebhaber („Bewahrung durch Verbreitung“).

Nachstehend füge ich eine Übersicht der bisher begonnenen Sammlungen an:

Marlene Ahlburg
Alle Hostas von Frau Ahlburg haben im Garten von Jutta Glindemann und Ralf Albrecht ein Zuhause gefunden. Die Sammlung ist also nach derzeitigem Kenntnisstand komplett. Allerdings ist nicht auszuschließen, daß noch (bisher unentdeckte) Sorten von Frau Ahlburg existieren (s. hierzu auch unsere Liste im Internet). Falls Sie noch weitere Ahlburg-Sorten haben oder eine Bezugsquelle kennen, melden Sie sich bitte bei der Fachgruppe!

Josef Becherer
Harald Berger betreut die Sammlung der Sorten von Herrn Becherer. Sie ist ebenfalls bereits komplett. Da Herr Becherer im letzten Jahr verstorben ist, bleibt es leider bei den sechs aufgeführten Sorten.

Volker Eschenbach
Familie Linnenschmidt hat sich der Hostas von Volker Eschbach angenommen und seine bisherigen Züchtungen vollständig im Garten zusammengetragen. Da Herr Eschenbach ein engagierter Hostafreund ist, dürfen wir hier sicher im Laufe der Zeit mit einem Anwachsen der Sammlung rechnen.

Dr. Ullrich Fischer
Die von Ullrich Fischer gezüchteten Sorten sollen ihren Platz im Garten von Thomas und Christa Hülsmann finden. Einige sind schon vorhanden und weitere sind in diesem Frühjahr hinzukommen. Leider hat selbst Herr Dr. Fischer nicht (mehr) alle von ihm gezüchteten Sorten im Bestand, so daß fraglich ist, ob die Sammlung vervollständigt werden kann. Es sieht so aus, als wären einige Sorten nur noch in Amerika erhältlich. Wir werden versuchen, dort Bezugsquellen aufzutun.

Dr. h.c. Fritz Köhlein
Volker Frank, ein neues Mitglied der Fachgruppe, hat sich bereit erklärt, als bekennender „Köhlein-Fan“ die Sammlung der von Köhlein gezüchteten Hostas zu übernehmen. Ein Grundstock besteht bereits und soll im Frühjahr um weitere Sorten ergänzt werden. Allerdings stellt sich auch hier das Problem, daß nicht mehr alle Sorten im Handel erhältlich sind. Deswegen benötigt Herr Frank Unterstützung bei der Beschaffung folgender Sorten: ADRIAN K., BLAUER SPRUDEL, DRACHENEI, GOLDMARIE, GOLDWICHTEL, LICHTBLICK, OMLETT, PFIFFERLING und WELLENSPIEL.
Wer kann eine Bezugsquelle nennen oder hat selbst eine oder mehrere der gesuchten Köhlein-Sorten im Garten? Bitte melden Sie sich beider Fachgruppe Hosta. Ich werde die Informationen weitergeben und gern auch den Kontakt zu Herrn Frank vermitteln. Vielen Dank!

Über den aktuellen Stand unserer Aktivitäten können Sie sich auf der Homepage der Fachgruppe jederzeit informieren.

An weitergehenden Informationen zu deutschen Hostas und Hostazüchtern sind wir sehr interessiert und würden uns über eine Kontaktaufnahme sehr freuen.