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Foto © 2010 Joachim Tjaden |
Jahrestagung der Fachgruppe Hosta
Vom 04. bis 06. Juni 2010 fand die diesjährige Jahrestagung der FG.Hosta in Ahrensburg statt.
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Die Organisation für dieses Treffen übernahmen Margot Sinning und Jan Renneberg von der Regionalgruppe Hamburg.
Sie hatten für die fast 70 Mitglieder ein Programm mit Gartenbesuchen, einem Vortrag über Hosta und Begleitpflanzen und dem Besuch einer Hostagärtnerei zusammengestellt, dass wohl keine Wünsche offen lies.
Margot und Jan hatten das Park Hotel, das direkt am Ahrensburger Schloss liegt, ausgewählt. Viele GdS´ler kannten das Hotel noch von der Jahrestagung der GdS im Jahr 2007 und auch bei unserem Treffen blieben hier keine Wünsche offen.
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Die meisten Teilnehmer reisten im Laufe des Freitags an und wurden hier von Margot Sinning und Joachim Tjaden empfangen.
Aus dem gesamten Bundesgebiet reisten die Mitglieder an und nutzen natürlich diese gute Gelegenheit für Gespräche mit GdS´lern aus anderen Gegenden.
Nach dem gemeinsamen Abendessen stand dann ein Vortrag von Jörg Pfennigschmidt auf dem Programm. Unter dem Titel „Hosta und ihre Begleitpflanzen bei der Gartengestaltung“ gab Herr Pfennigschmidt in seinem Bildervortrag viele Anregungen für die Gestaltung von Hostabeeten.
Da er mit fast allen Bildern die Pflanzenkombinationen aus seinem eigenen Garten vorstellte, waren die Erklärungen merklich auch mit vielen persönlichen Emotionen verbunden, was dem Vortrag eine besonders schöne Note verlieh.
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Nach diesem gelungenen Auftakt stand für den Samstag der Besuch von 2 Gärten und einer Gärtnerei auf dem Programm.
Um 9:00 Uhr führen wir mit 2 Bussen in Richtung Jork. Über Hamburg lag noch der Frühnebel.
Da sicher viele GdS´ler nicht so häufig die Gelegenheit haben große Hafenanlagen ans der Nähe zu sehen, planten Margot und Jan die Anfahrt nicht auf dem direkten Wege. Der Weg führte uns durch Hamburgs Freihafen und über die Köhlbrandbrücke, von der aus man einen eindrucksvollen Blick – der Nebel hatte sich verzogen - auf die Hafenanlagen Hamburgs hat.
Weiter ging die Fahrt durch das Alte Land, vorbei an riesigen Flächen mit Apfel- und Kirschbäumen.
Auch der erste Garten den wir besuchen, liegt an einem noch heute betriebenen Obstbetrieb.
Hier empfing uns Frau Behr in ihrem Garten, bei strahlendem Sonnenschein.
Sie berichtete uns, dass es nicht so ganz einfach war immer wieder ein kleines Stück mehr Gartenfläche in den laufenden Obstbetrieb einfügen zu können.
Aber machen wir uns mal auf den Weg durch den Garten, der direkt an einen großen gepflasterten Platz beginnt.
Ein schmaler Weg führt uns vorbei an den ersten Hosta, die hier im Schatten an der Terrasse einen schönen Platz gefunden haben und sehr gut zu Geltung kommen.
Unter Schatten spendenden Bäume neben dem Haus hindurch gelangt man zu einem Weg, der sich unten an einem großen Zuggraben befindet.
Der Nachbar erlaubte Familie Behr beide Hänge des Zuggrabens zu bepflanzen.
Auf diese Weise war es möglich auf einer Länge von wohl rund 50 m beidseitig alle möglichen Stauden in einem eigenen Klima anzupflanzen.
Ein Gartenbereich zum Wohlfühlen, nicht nur für Pflanzen.
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Nach einem kleinen Imbiss und einer kurzen Fahrt erreichen wir dann den Garten von Familie Vollmers-von Borries in Stade.
Von der kleinen schmalen Straße aus gelangt man direkt in den vorderen Teil des Schattengartens, oder wohl besser Waldgartens.
Unter den alten, großen Bäumen gibt es viel zu sehen. Natürlich, schließlich reist hier die FG-Hosta, Hosta in allen möglichen Größen, Blattformen und Farben die man heute auf dem Hostamarkt bekommen kann.
Den hinteren Teil des Gartens wollten die Besitzer uns eigentlich gar nicht zeigen. Der sei einfach nicht fertig geworden und nicht vorzeigbar.
Aber das sahen wir, als wir uns dann doch in den Teil begaben, ganz anders.
Vor- und hinter dem Haus ein wunderschöner Garten und ganz freundliche Gastgeber. Gut das Margot und Jan die Gartenbesitzer überreden konnten ihren Garten für uns zu öffnen.
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Die letzte Station sollte dann die Hosta-Gärtnerei von Thomas Ahrens in Fredenbeck sein.
Hier hatte auch ich dann nicht so viel Zeit Fotos zu machen.
Und jeder kann sich vorstellen was passiert, wenn rund 70 Hostafreunde in eine Hostagärtnerei einfallen?!
Weg ist aus den Köpfen der Gedanke, dass man eigentlich nur noch wenig Platz im Garten hat.
Schnell füllen sich die mitgebrachten Klappboxen.
Die Gärtnerei Ahrens verführt natürlich auch jeden Hostafreund mit seiner großen Auswahl und einer sehr guten Qualität.
Die Besitzer waren auf fast alles sehr gut vorbereitet. Am Eingang standen genügend Getränke, und kleine Leckereien. Welche Pflanzenmengen aber auf die Kasse zurollten, damit hatte man wohl nicht gerechnet.
Auch die Busfahrer staunten nicht schlecht, als sich die Busse immer mehr mit Pflanzenkörben füllte.
Auf direktem Weg machten wir uns dann auf den Rückweg zum Hotel.
Pünktlich um 19:00 Uhr war dann das Pasta Buffet eröffnet und wir konnten uns in aller Ruhe stärken.
Schließlich stand heute noch ein wichtiger Termin aus. Die Mitgliederversammlung.
Am Sonntag machten wir uns dann mit eigenem PKW auf, um den Garten von Jan Renneberg zu besuchen. Er hatte an diesem Wochenende also doppelten Stress.
Der Renneberg-Garten liegt am nördlichen Rand von Hamburg.
In diesem Garten ist alles vereint.
Man könnte sagen, ein Familien – Stauden – Gemüse – Sammlergarten.
In der Mitte des Gartens ein großer Schwimmteich, in dem sich aber auch so manches Getier sehr wohl fühlt.
Auch in diesem Garten fehlen die Hosta selbstverständlich nicht.
Auch haben die Rennebergs daran gedacht, dass man im Garten auch Plätze für die Entspannung braucht.
Auf dem Programm hatte Jan Renneberg angegeben, dass es hier auch einen kleinen Imbiss geben würde.
Von kleinem Imbiss konnte aber wohl kaum die Rede sein.
So ließen wir hier bei Salaten, Braten, Kaffee, Tee und Kuchen den letzten Tag gemütlich ausklingen.
Obwohl viele von uns noch lange Heimwege vor sich hatten, blieben wir doch noch recht lange bei den Rennebergs.
Herzlichen Dank Margot und Jan !!!
Joachim Tjaden.
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Protokoll der Mitgliederversammlung:
Um 20:30 Uhr begrüßten Joachim Tjaden und Erwin Kreh die rund 70 Mitglieder der FG-Hosta.
Der Kassenwart, Volker Lettmann, konnte an diesem Wochenende leider nicht nach Ahrensburg kommen, da er leider in seinem Hause eine größere Baustelle hat, von der er einfach nicht weg konnte.
Joachim Tjaden bedankte sich im Namen aller Teilnehmer bei Margot Sinning und Jan Renneberg für ihre unermüdliche Arbeit und der sehr guten Organisation dieser Tagung.
Die Regionalgruppe Hamburg hatte sich für die Organisation dieses Wochenendes zur Verfügung gestellt. Da Klaus Goldbeck sich im letzten Jahr kurzfristig aus beruflichen Gründen als FG-Leiter zurückgetreten war, übernahm Margot Sinning die Planung. Jan Renneberg bot sofort seine Hilfe an, und Margot hatte mit Jan Renneberg einen guten Mitorganisator an Ihrer Seite.
Für mich persönlich waren die Vorbereitungen zu diesem Treffen sehr Nervenaufreibend. Eine wirklich schlimme Zeit.
Margot und Jan sagten, sie organisieren diese Tagung, und ich bekam nur zwischendurch die Meldungen, was alles schon erledigt ist.
Ich saß also nur da, und brauchte nichts zu tun. Das war hart für mich.
Ohne Margot oder Jan zu fragen habe ich doch noch etwas gefunden, was ich selbst tun konnte.
Ich konnte zwei kleine Aufmerksamkeiten als Dankeschön (2 steinerne Pflanztröge mit kleinen Hosta) besorgen, und im Namen aller Anwesenden an Margott und Jan überreichen.
Noch mal unser herzlicher Dank für das schöne Wochenende hier in Arensburg.
In Vertretung des Kassenwarts berichtete Joachim Tjaden, dass die Fachgruppe Hosta momentan 125 Mitglieder hat und sich in der Kasse der FG ausreichend Geld befindet.
Joachim Tjaden schlug der Versammlung daraufhin folgendes vor:
Die Fachgruppen sollen nicht zu viel Geld auf dem Konto haben.
Wir hatten bei Gründung gesagt, dass jedes Mitglied 5 Euro als Obolus für die ersten 3 Jahre in die Kasse einzahlt. In 2011 sind die drei Jahre schon abgelaufen.
Vorschlag: Wir sollten nicht nach 3 Jahren wieder einen Obolus in die Kasse einzahlen und einfach abwarten ob die Kasse tatsächlich irgendwann etwas aufgefrischt werden müsste, also einen Obolus erst wieder erheben, wenn tatsächlich Bedarf besteht.
Die Mitglieder waren sich darüber einig, dass dies eine gute Entscheidung ist.
Als Nächstes standen der Termin und der Ort der nächsten Versammlung auf der Tagesordnung. Hierzu hatte sich schon vor einem Jahr Herr Berger gemeldet und sich für die Organisation angeboten.
Herr Berger erklärte dann kurz den Stand seiner Planung.
Der angedachte Termin wird wieder das erste, oder als Ausweichtermin, das zweite Wochenende im Juni 2011 sein. Etwas südlich von Ulm hat er schon Gärten angefragt, Hotels und Tagungsräume im Blick.
Voraussichtlich wird die Gärtnerei Geismeyer besichtigt.
Je nachdem wie es zeitlich passt, könnte auch die Insel Mainau mit ins Programm aufgenommen werden.
Die Planungen für die Tagung 2011 sind schon recht konkret und Herr Berger wird in den nächsten Monaten alles genauer durchplanen. Für eventuelle Hilfe stehen andere Mitglieder aus dem Bereich zur Verfügung.
Nach dieser positiven Meldung für das Jahr 2011 meldete sich Herr Wurzbacher zu Wort und bot sich als Organisator für die Tagung 2012 in der Oberlausitz an.
Auch er hat schon viele Ideen im Kopf und wird diese jetzt konkretisieren.
Die Mitglieder schlugen weiter vor, dass mehr Mitgliedergärten im Internet vorgestellt werden könnten.
Auf der Internetseite der FG-Hosta ist die Rubrik schon eingerichtet. Joachim Tjaden bat interessierte, ihm einfach Bilder und eine kleine Beschreiung ihrer Gärten zu schicken. Das Einstellen ins Internet würde er dann übernehmen.
Hier war dann auch der offizielle Teil der Versammlung zu Ende und man nutzte den Rest des Abends für angenehme und nette Gespräche.
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