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Fachgruppe Farne
Die Sporen-Aussaat
Wie vermehre ich Farne aus Sporen
Das Klima in den Hauptherkunftsgebieten unserer Farne
aber auch für alle anderen Pflanzen
von Rolf Thiemann
Plädoyer für eine "Arten(er)Findung" mit Augenmaß
von Wolfram Gaßner
Die Vielfalt der Farne
Internationales Treffen der Farnfreunde in den Niederlanden
vom 30. Juni bis 2. Juli 2011
Im Hortus Botanicus Leiden
Der Garten von Wim van Dam in Sassenheim
Wanderung durch die Dünen
Grachtenfahrt in Amsterdam
5. Internationales Treffen der Farnfreunde
Rita Thomsens Garten
Der Gottorfer Globus
Im Botanischen Garten Kiel
Berndt Peters Garten
2013 Jahrestreffen der Farnfreunde in den Vogesen
Jardin D'Altitude du Haut Chitelet
Wanderung zum Rainkopf
Wanderung zum Rainkopf
Teil 2
Das Arboretum des Eviats in Lalaye
Jahrestreffen der Farnfreunde in Hessen
Besuch im Botanischen Garten und Palmengarten Frankfurt
Ein ostasiatisches Gartenjuwel zwischen Wohnblocks
Ein Exotengarten nördlich des Mains
8. Internationales Treffen der Farnfreunde im Oldenburger Land
Garten der Stille
Ein Sammler-Garten in Stuhr
Park der Gärten in Bad Zwischenahn
Veranstaltungen
Wie vermehre ich Farne aus Sporen ? aus "Buch der Freilandfarne" von Richard Maatsch 1980
 
Am besten geeignet ist Einheitserde ( Blumenerde aus dem Handel )mit einem pH-Wert von etwa 5,5.

Zunächst muss die Erde sterilisiert werden, um Pilzwachstum zu verhindern. Auch die Pflanzgefäße müssen keimfei gemacht werden. Nach eigener Erfahrung eignet sich dazu besonders gut eine Mikrowelle. (Anschließend muss sie sehr gut gelüftet werden !)

Nach dem Erhitzen muss die Erde wieder abkühlen. Die Sporen werden dann möglichst dünn gestreut, mit Wasser besprüht und sofort mit Klarsichtfolie o.ä. abgedeckt. Um auch hier ein Vermischen der Sporen zu verhindern, bitte jede Farnart einzeln bearbeiten !
Sehr gut eignen sich flache Weckgläser mit den Glasdeckeln als Aussaatgefäße.
Ein Verdunklen der Saatschalen z.B. durch Papier, hemmt die Keimung. Nur direktes Sonnenlicht ist zu vermeiden. Es soll möglichst kein Tropfwasser entstehen.
Die Keimung frischer Sporen beginnt bei den meisten Arten im allgemeinen sehr bald. Sie zeigt sich durch einen feinen smaragdgrünen Schimmer auf der Oberfläche.

Sobald die Prothallien entwickelt sind, ist, um die Befruchtung zu gewährleisten, dafür zu sorgen, dass ein feiner Wasserfilm sie umhüllt. Dazu wird täglich fein gesprüht.

Sollten die Prothallien zu dicht stehen, müssen sie pikiert werden. Auch wenn sich Algen- oder Moosbildung zeigt, muss pikiert werden.
Sonst wartet man bis sich kleine Farnpflanzen entwickelt haben.

Wir haben die Pflänzchen in Mini-Gewächshäusern weitergepflegt. Je nach Jahreszeit lässt man sie drinnen stehen oder stellt sie nach draußen. Direkte Sonne ist auf jeden Fall zu vermeiden.

Beim endgültigen Auspflanzen in den Garten ist darauf zu achten, dass die Pflanzen nicht verbrennen, also langsam an die Bedingungen im Garten gewöhnt werden.

Ich wünsche viel Erfolg. Sollten Sie noch Fragen haben, melden Sie sich bitte gern bei mir.

 
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