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Am besten geeignet ist Einheitserde ( Blumenerde aus dem Handel )mit einem pH-Wert von etwa 5,5.
Zunächst muss die Erde sterilisiert werden, um Pilzwachstum zu verhindern. Auch die Pflanzgefäße müssen keimfei gemacht werden. Nach eigener Erfahrung eignet sich dazu besonders gut eine Mikrowelle. (Anschließend muss sie sehr gut gelüftet werden !)
Nach dem Erhitzen muss die Erde wieder abkühlen. Die Sporen werden dann möglichst dünn gestreut, mit Wasser besprüht und sofort mit Klarsichtfolie o.ä. abgedeckt. Um auch hier ein Vermischen der Sporen zu verhindern, bitte jede Farnart einzeln bearbeiten !
Sehr gut eignen sich flache Weckgläser mit den Glasdeckeln als Aussaatgefäße.
Ein Verdunklen der Saatschalen z.B. durch Papier, hemmt die Keimung. Nur direktes Sonnenlicht ist zu vermeiden. Es soll möglichst kein Tropfwasser entstehen.
Die Keimung frischer Sporen beginnt bei den meisten Arten im allgemeinen sehr bald. Sie zeigt sich durch einen feinen smaragdgrünen Schimmer auf der Oberfläche.
Sobald die Prothallien entwickelt sind, ist, um die Befruchtung zu gewährleisten, dafür zu sorgen, dass ein feiner Wasserfilm sie umhüllt. Dazu wird täglich fein gesprüht.
Sollten die Prothallien zu dicht stehen, müssen sie pikiert werden. Auch wenn sich Algen- oder Moosbildung zeigt, muss pikiert werden.
Sonst wartet man bis sich kleine Farnpflanzen entwickelt haben.
Wir haben die Pflänzchen in Mini-Gewächshäusern weitergepflegt. Je nach Jahreszeit lässt man sie drinnen stehen oder stellt sie nach draußen. Direkte Sonne ist auf jeden Fall zu vermeiden.
Beim endgültigen Auspflanzen in den Garten ist darauf zu achten, dass die Pflanzen nicht verbrennen, also langsam an die Bedingungen im Garten gewöhnt werden.
Ich wünsche viel Erfolg. Sollten Sie noch Fragen haben, melden Sie sich bitte gern bei mir. |
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