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Das Staudenbeet auf der Mainau wird im Juli eröffnet

In den letzten Jahren haben sich die Stauden bei Gartenfreunden mit zu den beliebtesten Pflanzen gemausert. Alljährlich kommt eine Vielzahl an Staudenneuheiten auf den Markt, die um die Gunst der Pflanzenfreunde buhlen.

Staudenpflanzungen in unterschiedlichen Facetten, Formen und Qualitäten sind stark in Mode gekommen und haben einen neuen Gartentrend geschaffen. Nun wird dieses Gartenthema auch auf der Mainau an Bedeutung gewinnen.

Für das spannende Projekt Staudengarten auf der Insel Mainau konnten zwei hochkarätige Partner gefunden werden:
Die Gesellschaft der Staudenfreunde – mit ihrer Präsidentin Barbara Weidemann an der Spitze – fördert das Vorhaben. Das Konzept für die neue Gartenanlage im Hinblick auf Wegeführung und Pflanzenzusammenstellung stammt vom dritten Projektbeteiligten, Herrn Prof. Dr. Stefan Körner von der Universität Kassel. Mit seinem Team an der Hochschule hat er für das Projekt den Vorentwurf erstellt und abhängig von den Standortgegebenheiten die Pflanzenkombinationen entwickelt.

Mehr über das Projekt erfahren Sie hier: www.mainau.de/314.html





Der Botanische Garten der Uni Jena sucht einen qualifizierten Gärtner für das Alpinum

Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 25.06.2010. Weitere Informationen finden Sie hier.



Regionalgruppe Dortmund der GdS erhält Höfker-Preis für ihren Einsatz für das Staudenbeet im Botanischen Garten Rombergpark

In diesem Jahr wird am 3. Juni 2010 die Ehrung der Gesellschaft der Staudenfreunde zuteil, die das große Englische Staudenbeet im Botanischen Garten Rombergpark geschaffen hat. Es geschah in enger Zusammenarbeit mit den für den Botanischen Garten Verantwortlichen der Stadt; aber ohne das hohe ehrenamtliche Engagement der GdS-Regionalgruppe Dortmund und ohne die Spenden der GdS wäre dieser Vorzeigegarten nicht zustande gekommen. Bei der Einweihung 2001 nannte der Stadtdirektor dieses Projekt „Arkadien Dortmunds“ und es gilt seither als besonderer Anziehungspunkt.
Dieser Staudengarten im denkmalgeschützten Botanischen Garten Dortmund ist für die Bürger ein Anschauungsbeispiel anspruchsvoller Gartenkultur und wird von tausenden Besuchern begeistert angenommen.
Der Preis ist verbunden mit einer Spende von 1000 Euro, die vollständig für Pflanzen in diesem Beet verwendet wird, da die Stadt in 2010 aus Geldmangel das Beet nicht finanziell betreuen kann.

Mehr über den Preis und seinen Namensgeber erfahren Sie hier.



Netzwerk auf den Weg gebracht

Beirat und BundesArbeitsGemeinschaft Pflanzensammlungen (BAPS) unter
dem Dach der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG)


Eine wichtige Initiative der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG) im UN-Jahr der Biodiversität mündete am 24. März in der Gründung eines Beirats zum Informations- und Meinungsaustausch der Pflanzenliebhaber-Gesellschaften,
fachliche Vereinigungen und Botanischen Gärten in Deutschland.


Die gleichzeitig gebildete BundesArbeitsGemeinschaft Pflanzensammlungen (BAPS) hat die Aufgabe, ein Netzwerk aufzubauen, das helfen soll, die Vielfalt der genetischen Ressourcen, die bei Pflanzensammlern gepflegt und bewahrt werden, dauerhaft zu sichern. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Sammlung privat, über eine Gesellschaft oder von professionellen Züchtern geführt wird.


Bei der Gründungsversammlung in Berlin haben sich neun Organisationen im Beirat zusammengeschlossen:

Deutsche Bromelien-Gesellschaft, Deutsche Dahlien-, Fuchsien- und
Gladiolen-Gesellschaft, Deutsche Dendrologische Gesellschaft, Deutsche Rhododendron- Gesellschaft, Deutsche Kamelien-Gesellschaft, Interessengemeinschaft Epiphytischer Kakteen, Gesellschaft Deutsches Arboretum, Gesellschaft der Staudenfreunde, Verband Botanischer Gärten.

Weitere, die noch nicht mit einem Votum ihrer Gesellschaft nach Berlin kommen konnten, wollen die Entscheidungsfindung nachholen. Zur Mitarbeit in der neuen BAPS haben sich darüber hinaus entschieden die Deutsche Fuchsien-Gesellschaft, die Deutsche Kakteen-Gesellschaft, die Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde, die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung sowie weitere fachlich versierte Einzelpersonen.

Am 21. Juni werden Beirat und BAPS bei einer gemeinsamen Tagung die weiteren
organisatorischen und inhaltlichen Fragen klären.

 

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