Aktivitäten

Jahrestreffen 2018

Fachgruppentreffen 2018 - Vorläufige Planung

Die Vorbereitungen für das Treffen vom 6. bis 9. Juli 2018 der Fachgruppenmitglieder und hoffentlich einiger Gäste sind in Vorbereitung. Da der Höhepunkt des Treffens am Sonntag stattfinden wird, empfiehlt es sich, einen Tag mehr als üblich einzuplanen und erst am Montag abzureisen. Auf der Heimreise kann das Angebot für diesen Tag (s. unten) wahrgenommen werden. Die verschiedenen Angebote lohnen sich sehr.

Vorläufiger Stand der Planung:

Ort: Arboretum Woijslawice (Außenstelle des Botanischen Gartens Breslau)

Wann:
Freitag, der 6. Juli 2018 Anreise in Niemcza, wo sich das Arboretum befindet. (ca. 35 km vor Breslau). Im ausgezeichneten und preiswerten Hotel Niemcza Spa ist für uns ein Kontingent reserviert.
Die Taglilienaufpflanzung kann am Freitag bereits besucht werden. Sie ist so umfangreich, dass ein einmaliger Besuch nicht ausreichen würde, um alles anzugucken.
Der Park hat ausser Taglilien noch so viel mehr zu bieten, gärtnerische und erholsame Aspekte, dass jeder Teilnehmer dafür ausreichend Zeit einplanen sollte.

Samstag: Ein Bus wird uns zum berühmten Gräsergarten in Trojanow bringen. Mit der Fahrt dahin und seiner Begehung wird der Tag fast ausgefüllt sein.

Das Mittagessen ist im Schloss Tlokinia vorgesehen.

Auf der Hin- bzw. Rückfahrt werden wir noch einen historisch interessanten Ortbesuchen: Schloss Goluchow mit einem dendrologischen Park.

Sonntag: bringt den Höhepunkt des Treffens, nämlich die in Woijslawice jährlich stattfindende „Hemeromania“. Im Eingangshof des Parks wird es ein großes Angebot an Taglilien und Hortensien sowie vielen Kostbarkeite geben. Die Leitung des Gartens bereitet an diesem Tag viele Beiträge mit Bezug zu den Taglilien vor. So wird unser Mitglied Gerd Oellermann auch einen Vortrag zur Gestaltung mit Taglilien halten. Zum Abschluss findet am Nachmittag ein kleines Konzert in einem der Nebengebäude statt.

Montag: An diesem Tag kann in eigener Regie ein weiterer Garten südlich von Woijslawice in Radkow bei Klodzko besucht werden.

Änderungen des Ablaufes sind möglich.

Die Mitglieder, die 2013 bereits an unserem Treffen dort teilgenommen haben, haben nur die allerbesten Erfahrungen gemacht.

Bitte melden Sie sich, wenn Sie Interesse an einer Teilnahme bzw. weitere Fragen haben, bei

Christina Tamberg
Email: Dr.T.u.C.Tamberg@t-online.de
Tel. 030/7124235
Fachgruppenleiterin

Wir werden Ihnen zu gegebener Zeit einen Anmeldebogen zusenden.

Jahrestreffen 2017 in Potsdam

Text Sabine Alberti – Fotos Manuela und Meinhard Siewers

Mehr als 60 Teilnehmer folgten in diesem Jahr der Einladung der Fachgruppe Hemerocallis und trafen sich vom 14. bis 16. Juli 2017 im Garten Tamberg in Falkenrehde nahe Potsdam. Die Gastgeber hatten hierfür zusammen mit einem Team von fleißigen Helfern den kleinen Parkteil des 4300 m 2 großen Gartens in ein gemütliches Gartencafé verwandelt. Gleich beim Empfang durften die Mitglieder ein Los für den Erhalt einer der neueren deutschen Taglilienzüchtungen ziehen. Ziel dieser Aktion ist die Bewahrung, Verbreitung und auch weitere Beobachtung dieser neuen Sorten.

1 Großes Taglilienfeld im Garten Tamberg

Die Teilnehmer waren insofern aufgefordert, mit gutem und kritischem Auge selbst „die Spreu vom Weizen zu trennen“

2 Blick in eine Selektionszone

Bei den Rundgängen erläuterte T. Tamberg direkt am Beispiel seiner Zuchtergebnisse die Voraussetzungen und Ziele seiner Arbeit.
Neben den Kreuzungen mit großblütigen Sorten (3) konzentrierte er sich viele Jahre auf die ergänzende Einbindung tetraploider Hybriden von Wildarten wie z. B. Hemerocallis altissima, Hemerocallis vespertina und Hemerocallis hakuunensis.

3 Hemerocallis 'Reinrosa Versuchung', tetraploid

In den letzten Jahren wurden dann vermehrt auch im Bereich der diploiden Sorten weitere sehr gut verzweigte diploide Arten und Sorten in Kreuzungen eingebunden. Nur exemplarisch für diesen Trend seien hier aus vielen Zuchtergebnissen die Hemerocallis 'Trompetenkonzert' und H. 'Keulenfalter' (4) genannt, Letztere gezüchtet mit einer chinesischen Wildart.

4 Hemerocallis 'Keulenfalter' vor einer Wand aus mannshoher Roter Melde (Atriplex rubra)

Das derzeitige Ziel sind nun Sorten, die das Farbspektrum dieser kleinblütigen Massenblüher in alle bei Taglilien mögliche Richtungen ausschöpfen und dies auch in tetraploider Form in weitere Kreuzungen einbringen. Bei genauem Hinsehen waren in den Beeten bereits viele aktuelle Sämlinge wie dem abgebildeten in Rotorange zu entdecken, die der Zielvorstellung von Tomas Tamberg nahekommen.

5 Aktueller Sämling in Rotorange

5 Aktueller Sämling in Rotorange

Den Blicken der anwesenden „Kenner“ entging nicht, dass Sorten und Sämlinge aus Tamberg'scher Züchtung besonders gute Verzweigungen zeigen.

6 Verzweigung eines Sämlings

Zwischendurch stand den Teilnehmern jederzeit das Gartencafé mit einem großzügigen Kuchenbuffet zu einer erfrischenden Pause in der weinbelaubten Terrasse bereit. An dieser Stelle geht ein ganz herzlicher Dank an die Mitglieder der Regionalgruppe für die Kuchenspenden und an alle Helfer, die schon vor, während und auch noch nach der Tagung Tambergs zur Seite standen.

Nach dem gemeinsamen Abendessen im Tagungshotel Gutshof Havelland traf sich die Gruppe dann zum Fachsimpeln im Gartenbereich des Hotels. Rund um den Sitzbereich waren passend Taglilien allseits präsent in die Beetbereiche integriert. Unter der Leitung von Christel Wölker und Bernd Färber wurden an diesem Abend zudem Taglilien aus internationaler Züchtung versteigert, die von Mitgliedern der Fachgruppe als empfehlenswert für den mitteleuropäischen Raum zur Verfügung gestellt worden waren. Hierbei geht es um die Verbreitung und den Erhalt bereits bewährter Sorten.

Am folgenden Morgen konnte bereits frühzeitig im Garten Tamberg geguckt werden, „was zu dieser morgendlichen Stunde schon blüht“. Ziel dieser Veranstaltung ist immer auch der Erwerb von Wissen zur Beurteilung von Taglilien und die persönliche Beurteilung der Taglilien in den besichtigten Gärten. Zusammen ging es dann am späteren Vormittag im Bus zur Gärtnerei Perenna in Groß Kreutz.

Staudengärtnerei am Bahnhof Groß Kreutz
Die Anlage auf einem restaurierten Bahnhofsgelände bietet neben Taglilien nicht alltägliche Stauden, Sukkulenten, Sommerblumen und Gehölze. Viele blühende Taglilien waren in neugestaltete Schaubeete integriert.

7 Staudenbeet mit Drachenkopf

So fanden auch die Freunde von anderen Pflanzenarten ein breites Angebot vor, das gerne und ausgiebig genutzt wurde.

8 Staudenbeet mit Roter Heckenberberitze (Berberis thunbergii 'Atropurpurea')

Garten Hauch
Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand der Besuch des Garten Hauch am Plessower See auf dem Programm. Dieser weitläufige Garten ist klassisch in mehrere Gartenzimmer unterteilt mit einem Schwerpunkt auf asiatischen Gestaltungselementen. So begrüßte die Hausherrin alle Teilnehmer an diesem Tag mit einer erfrischenden Tasse Jasmintee. Sie erläuterte der Gruppe die Entstehung und den Aufbau des Gartens.

Von der Terrasse aus fällt der Blick über einen rundum üppig bepflanzten Koi-Teich mit Bachlauf.

9 Bachlauf zum Koi-Teich im Garten Hauch

10 Sitzplatz unterm Sonnenschirm

Dahinter etwas verborgen folgt, je nach Wegwahl, ein offener asiatisch beschirmter Sitzplatz.

11 Sitzgelegenheit am Koi-Teich

Der Weg führt weiter auf eine sonnige Rasenfläche mit Liegestühlen und einem Sammelbeet der Lieblingsstauden der Gastgeber. Hier war eine Vielzahl von Tagliliensorten aufgepflanzt. Weitere Taglilien gab es ein paar Schritte weiter im letzten noch im Aufbau befindlichen parkähnlichen Zimmer. Darüber hinaus waren Taglilien auch in den überwiegend grün gehaltenen Vorgarten aus Obstbaumwiese und Formschnittgehölzen sehr schön integriert. Die zahlreichen Sitzmöglichkeiten mit den gelungenen Blickachsen nutzte die Gruppe dann zu einer gemütlichen Kaffeepause und vielen informativen Gesprächen.

Mitgliederversammlung
Zurück im Hotel fand nach dem Abendessen die jährliche Mitgliederversammlung der Fachgruppe statt. Es begann mit einem kurzen Bericht der Vorsitzenden Christina Tamberg zu Kassenstand und durchgeführten bzw. geplanten Aktivitäten. Danach berichtete Tomas Tamberg über die Probleme des amerikanischen Taglilienzüchters Mike Huben an seinem neuen tropischen Züchtungsstandort in Ecuador. Des Weiteren informierte er die Teilnehmer über die geänderten Abläufe der Saatgutbeschaffung bzw. -verteilung innerhalb der Fachgruppe. Es folgten Vorträge von Manuela Siewers und Christel Wölker. M. Siewers berichtete mit einer Fotodokumentation über die Erfahrungen bei der Aufpflanzung im Bewertungsgarten der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Standort Höxter, in dem sie und ihr Vater, Meinhard Siewers, seit diesem Jahr Juroren für Neuzüchtungen sind. Ch. Wölker veranschaulichte den Teilnehmern mithilfe des Registrierungsformulars der AHS die Erfordernisse und Abläufe bei der Anmeldung einer Tagliliensorte. Anhand von zahlreichen Fotobeispielen wurde deutlich, wie vielfältig das Blüten- und Wuchsspektrum der Taglilien durch die moderne Züchtung inzwischen geworden ist. Die Details der Versammlung sind im gesonderten Protokoll des Abends einzusehen. Eine zusammenfassende Darstellung zu dem Vortrag von Ch. Wölker ist in einem Artikel auf der GdS-Homepage/FG Hem veröffentlicht. Außerdem wird der Artikel das Protokoll der Jahrestagung ergänzen.

Schlusstag
Der letzte Tag begann im Garten Tamberg mit einem Vortrag von Tomas Tamberg zu „Empfehlungen für Kreuzungen, die einigen Erfolg versprechen“. In der abschließenden Diskussion trugen die Teilnehmer ihre eigenen Erfahrungen zu diesem Thema zusammen.

Die Teilnehmer dankten Christina und Tomas Tamberg für die sehr gelungene und informative Veranstaltung. Mit einem letzten Blick über das blühende Hemerocallisfeld ging die Jahresversammlung der GdS-Fachgruppe Hemerocallis am frühen Mittag zu Ende. Wer dann noch mehr wollte, konnte vor der Heimreise weitere vorab empfohlene Gärten im Umfeld von Berlin oder auch die IGA Berlin 2017 besuchen.

 




 

Bericht zur Mitgliederversammlung der Fachgruppe Hemerocallis am 15.07.2017 in Falkenrehde

Unter der Leitung der Fachgruppenleiterin Christina Tamberg wurden folgende Themenpunkte besprochen:

1) Die Fachgruppenleiterin bedankt sich bei den Eheleuten Färber und Fricke, bei Karin Kase, bei Christel Wölker und Susanne Köbernick für die Mitarbeit in der Vorbereitung und Durchführung der Tagung. Sie betont, dass auch die Leitung der Fachgruppe nicht allein von einer Person gemacht werden könnte. Die Unterstützung mehrerer Mitstreiter ist unerlässlich. Auch in Zukunft sollte die Fachgruppe durch ein Team mit aufgeteilten
Arbeitsbereichen geleitet werden. Christina Tamberg bittet darum, dass sich die Mitglieder Gedanken um ihre Nachfolge machen. Bisher sind zwar Vorschläge für ein Jahrestreffen 2019 eingegangen, doch noch kein Vorschlag für den/die nächste(n) Fachgruppenleiter/in.

2) Die Resonanz auf die Verlosung von Taglilien heimischer Züchter war sehr positiv. Diese Aktion sollte fortgeführt werden, zumal die Fachgruppenkasse gut gefüllt ist.

3) Die Nachfrage nach Samen aus der Fachgruppe ist immer noch stark. Zur Entlastung von Tomas Tamberg, der weiterhin die Samenspenden katalogisieren wird, übernimmt Christa Theis die Verteilung an die interessierten Fachgruppenmitglieder. Überschüssige Samen gehen an die GdS.

Zum Ablauf der nächsten Samentauschaktion:

a. Die Sameneinsender sollen bitte wie bisher eine Liste ihrer beabsichtigten Spenden mit ihren Initialien und laufenden Nummern per E-Mail direkt an Tomas Tamberg melden, der in bewährter Weise eine Gesamtliste erstellen wird. Die Samen selbst sollen jedoch zur Weiterverteilung direkt an
Christa Theis, Eleonorenstr. 12, 55252 Mainz-Kastel,
geschickt werden.
 

b. Mail-Adresse: theis.christel@web.de für sonstigen Schriftverkehr.
 

c. Zur Erleichterung der Zuordnung verteilte Tomas Tamberg Druckverschlussbeutel der Größe 60 x 80 mm. Bitte die Samen von den Spendern in Tüten solcher Größe ohne zusätzliches Papier mit Initialien und Nummer auf dem Tütenfalz direkt an Frau Theis verschicken.
 

d. Ebenso möchten die Interessenten bitte Ihre Wunschzettel per Post an Frau Theis senden. Die Briefe sollen die Spende für die Fachgruppe in selbst gewählter Höhe enthalten.

4) Tomas Tamberg wies auf einen Artikel von Mike Huben (bekannt als Züchter von  kleinblütigen mehrfach blühenden Taglilien im nördlichen Teil der USA) im aktuellen AHSJournal hin. Viele Mitglieder hatten von dem Samenangebot von Mike Huben Gebrauch gemacht. Inzwischen ist Mr. Huben von den USA nach Ecuador umgezogen und kämpft dort gegen Blattschneider-Ameisen und Urwaldboden mit geringem Mineralstoffgehalt. Seine Hemerocallis reagierten bisher auf den Umzug mit Ausfall von Blüten. Hieran ist möglicherweise auch der fehlende Temperaturwechsel (Winter- Sommer) schuld.

5) Manuela Siewers berichtete von der Bewertung in der Sichtungspflanzung der Hochschule Höxter. Dort ist die Aufpflanzung vom Befall mit Gallmücken geschädigt. Vermutet wird, dass die Gallmücken aus einem Altbestand stammen. Bisher gab es dafür keine Aufmerksamkeit, erst jetzt wird man sich dort wegen des Schadens an den Sichtungspflanzen um eine Eingrenzung des Befalls bemühen. Die Bewertung ist aber
trotzdem möglich.

6) Orte der nächsten Jahrestagungen: Die Tagung 2018 in Polen wird am zweiten Wochenende im Juli stattfinden. Im Arboretum wird an diesem Tag das Fest „Hemeromania“ gefeiert. Christina Tamberg wird weitere Gärten ausfindig machen, die an einem anderen Tag unserer Anwesenheit dort besucht werden können. Für 2019 hat sich Gerald Hohls in Kirchboitzen unter Vorbehalt bereit erklärt, die Tagung auszurichten. Gesundheitliche Gründe könnten zu einer Änderung im Tagungsort führen.

7) Hemerocallis Europa hat den Beschluss gefasst, sich aufzulösen. Die Fachgruppe möchte versuchen, Jörg Plodeck, der bisher für HE tätig war, als Fachmann für Spezies zu akquirieren. Hinsichtlich der Datenbank ist Bernhard Krismer bereit, Daten über europäische Neuzüchtungen zusammenzustellen, die dann von und in der Fachgruppe weiter gegeben werden. Die Database der AHS enthält inzwischen sämtliche  Veröffentlichungsdaten sofort, weil auf die Veröffentlichung in Schriftform verzichtet wurde. Die deutschen Züchter möchten gern auf die Angaben für eigene Züchtungsbemühungen schnell zurückgreifen können.

8) Anschließend erklärte Christel Wölker anhand von entsprechenden Bildern und dem Registrierungsformular der AHS wie eine Registrierung neuer Sorten durch die Züchter durchzuführen ist.

Die formalen Angaben sind für die Züchter von Bedeutung. Die dann folgenden Erklärungen zu den Formen und Mustern mit ihren fachlichen Bezeichnungen sollten für alle Taglilienliebhaber eine Orientierungshilfe sein.

Der exakte Text des Vortrages von Christel Wölker ist mit weiteren Ergänzungen auf der Homepage der Fachgruppe bei der GdS zu finden.

9) Tomas Tamberg zeigte neue Sämlinge von Blue Martini, die alle in der ersten Generation keine zufriedenstellenden Ergebnisse hervorgebracht haben. Der Weg zu blauen Sorten dürfte noch eine längere Züchtungsphase bedeuten, wenn man überhaupt davon ausgehen kann, dass die Farbe Blau erreicht werden kann.
Ergänzung der Beobachtung vom 22. und 23. Juli: der Himmel war bedeckt, es gab sehr warme Nächte in Berlin und Brandenburg, die Farbe Blau war deutlich stärker ausgeprägt als bisher. Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass sich das Blau durch Überlagerungen ergibt.

1. Für das Protokoll: gez.: Christa Theis

2. Für die Fachgruppe: gez. Christina Tamberg

Im Juli 2017

Kleine Süsse x Blue Martini

Kleine Süsse x Blue Martini
Foto © 2017 Tomas Tamberg

Impressionen:

SHTT 1505 helles Weinrot mit Watermark

SHTT 1505 helles Weinrot mit Watermark
Foto © 2017 Tomas Tamberg

SHTT 1715 strahlendes Orange mit stark zurück geschlagenen Sepalen

SHTT 1715 strahlendes Orange mit stark zurück geschlagenen Sepalen
Foto © 2017 Tomas Tamberg

SHTT1721 orange mit weinrotem Auge

SHTT1721 orange mit weinrotem Auge
Foto © 2017 Tomas Tamberg

SHTT1722 weinrot mit dunklem Auge

SHTT1722 weinrot mit dunklem Auge
Foto © 2017 Tomas Tamberg

Jahrestreffen 2016 in Weyarn

Bericht vom Jahrestreffen der Fachgruppe Hemerocallis in Weyarn vom 15.-17. Juli 2016

Fachgruppentreffen Hemerocallis 2016 in Oberbayern
Text: Christa Theis

In diesem Jahr tagte die Fachgruppe für Taglilien vom 15. bis 17.7.2016 in Weyarn in der Nähe des Schliersees. Das Treffen wurde organisiert von den Mitgliedern Werner Baumgartner und Dr. Manfred Kotzian. Die höheren Mächte des Wetters hatten zwar dankenswerterweise den zuvor regierenden Dauerregen pünktlich zur Tagung abgestellt, jedoch verhinderten die leider immer noch kühlen Temperaturen eine optimale Entfaltung der Blüten an allen besichtigten Standorten. Niemand hat diese Tatsache mehr bedauert als die Gastgeber selbst, die sich lange auf dieses Treffen vorbereitet haben und gehofft hatten, ihre Taglilien in bestmöglicher Verfassung präsentieren zu können.

Obwohl es nicht wie in vorangegangenen Jahren eine intensive Diskussion zu gerade blühenden Sorten geben konnte, so war die Freude vieler Mitglieder, immerhin waren fast 50 angereist, doch groß, sich wieder zu treffen und auch eigene Erfahrungen austauschen zu können.

Gruppenaufnahme im Schaugarten Weihenstephan

Gruppenaufnahme im Schaugarten Weihenstephan
Foto © 2016 Meinhard Siewers

Am Freitagnachmittag trafen wir uns im Garten Baumgartner in Irschenberg und konnten dort bei Kaffee und Kuchen die beeindruckende Sammlung von neuen amerikanischen Sorten bewundern. Schwerpunkt der Sammlung sind Sorten mit ausgeprägten Rüschen und Zähnen, die allerdings für eine optimale Präsentation höhere Temperaturen bei Tag und besonders Nacht benötigen. Angesichts der derzeitigen Einfuhrbeschränkungen für amerikanische Hemerocallis, die als Zwischenwirt des für das Olivenbaumsterben und die daraus folgende Massenfällung in Italien verantwortliche Bakterium Xylella fastidiosa (vgl. Bericht von Tomas und Christina Tamberg, Verschärfte Maßnahmen zum Schutz der EU vor Einschleppung und Ausbreitung von Xylella fastidiosa, Der Staudengarten, Oktober 2015) gelten, ist die Aufpflanzung für die Liebhaber, die an amerikanischen Sorten interessiert sind, von besonderem Interesse.

Am Abend fand traditionsgemäß eine Versteigerung von zahlreichen gespendeten Pflanzen zugunsten der Fachgruppenkasse statt. Es war beabsichtigt, die Sorten vorher schon an Christel Wölker zu melden, damit sie die passenden Photos vorbereiten konnte, um die Kauflaune zu unterstützen. Obwohl nur ein Teil der angebotenen Pflanzen bekannt war, lief die Versteigerung unter der Leitung von Bernd Färber in Rekordzeit ab.

Sämlingsgarten von Manfred Kotzian in Vierkirchen

Sämlingsgarten von Manfred Kotzian in Vierkirchen
Foto © 2016 Meinhard Siewers

Der Samstag begann mit einer Exkursion in die beiden Gärten des zweiten Gastgebers, Dr. Kotzian in Ramelsbach, wo vor allem die schönen Sämlinge imponierten, allen voran ein konstant gestreifter Sämling mit der älteren Sorte Perlmutt von Dr. Tamberg. Es war eine große Überraschung zu sehen, welche Variationen aus farblich eigentlich einfachen Elternblüten auftreten können.

Anschließend wurde unter fachkundiger Führung der technischen Leiterin des Gartens, Ulrike Leyhe, der Sichtungsgarten in Weihenstephan-Freising besichtigt. Die Sichtungssortimente für eine Vielzahl von Stauden und Gehölzen werden ergänzt durch Aufpflanzungen nach Lebensbereichen und nach Farben. Die umfangreichen Taglilienbeete zeigen unverändert ältere bewährte Sorten. Neue Sichtungen von Taglilien finden dort aufgrund des unübersehbaren Sortiments neuer Registrierungen nicht mehr statt.

Die Mitgliederversammlung am Abend konnte im offiziellen Teil kurzgehalten werden, da in diesem Jahr kein personeller Wechsel ansteht. Es wurde nach kurzer Diskussion mehrheitlich der Beschluss gefasst, dass die bei der American Hemerocallis Society anfallenden Registrierungskosten für solche Sorten übernommen werden, die bei der fachgruppeninternen zweijährigen Sichtung mit einem Prädikat bewertet wurden. Diese Entscheidung kann je nach Kassenlage oder neuen Überlegungen daran angepasst werden.

Die beiden nächsten Jahrestagungen werden 2017 in Falkenrehde und 2018 erneut in Breslau stattfinden.

Blick in den Tagliliengarten von Werner Baumgartner in Irschenberg

Blick in den Tagliliengarten von Werner Baumgartner in Irschenberg
Foto © 2016 Meinhard Siewers

Manfred Beer erhielt die Auszeichnung „wertvolle Gartensorte“ für seine Siegerin der Endbewertung 2015, „Renate Leitmeyer“, mit wundervollen gerüschten cremeweißen Blüten. Sie hatte sich am Vormittag schon im Garten Kotzian von ihrer besten Seite gezeigt, sodass viele Besucher das Prädikat für berechtigt hielten.

Werner Baumgartner hielt im Anschluss einen sehr informativen Bildervortrag über seine letzte Reise mit Dr. Kotzian zu den Züchtern Dan Hansen, Kinnebrew, Pierce, Lambert und Nicole DeVito in Florida, die jährlich auf großen Flächen Tausende von Sämlingen pflanzen, von denen die meisten nach der ersten Blüte und Selektion untergepflügt werden. Diese Züchter ziehen meist mehrere Tausend Sämlinge groß, um dann nur sehr wenige als Sorten registrieren zu lassen. Das sieht bei uns in Europa ganz anders aus.

Einige der anwesenden Hobbyzüchter zeigten Bilder eigener Sämlinge, die oft sehr verlockend sind, doch bevor sie weiter gegeben werden können, müssen sie erst noch unter Beweis stellen, dass sie auch den erforderlichen Zuwachs bilden können.
Frau Kiechle informierte mit Bildern über verzögertes Wachstum und typische Schadensbilder wie Verdrehungen, Verkrümmungen und Randläsionen am Blattwerk durch die Spring Sickness, über deren Ursachen trotz intensiver Erforschung in den USA immer noch Unklarheit besteht. Glücklicherweise erholen sich die befallenen Pflanzen im Frühsommer wieder.

Im Internet sind weitere Informationen hierzu in The Daylily Dictionary der AHS unter dem Stichwort „Spring Sickness“
http://www.daylilies.org/ahs_dictionary/spring_sickness.html zu finden.

Am letzten Tag ging es erneut zu Familie Baumgartner, wo noch einmal die extravaganten neuen Sorten besichtigt werden konnten, von denen einige, wie beispielsweise Last Snowflake, I Wanna Piranha oder Rose F. Kennedy, trotz der anhaltend niedrigen Temperaturen erstaunlich gut öffneten.

An der abschließend geplanten Besichtigung der Orchideen-Gärtnerei Kefer in Bad Eibling, die wunderschöne, leider unbeschriftete Pflanzen beherbergt, konnten aufgrund anderweitiger Termine und der teilweise langen Rückfahrt nur noch wenige Mitglieder teilnehmen.

Ganz herzlichen Dank an die Vorsitzende, das Organisationsteam und die Gastgeber für eine rundum gelungene Tagung!

 




 

Impressionen zum Jahrestreffen der Fachgruppe Hemerocallis 2016

Sämlingsgarten von Manfred Kotzian in Vierkirchen

Sämlingsgarten von Manfred Kotzian in Vierkirchen
Foto © 2016 Meinhard Siewers

Blick in den Tagliliengarten von Werner Baumgartner in Irschenberg

Blick in den Tagliliengarten von Werner Baumgartner in Irschenberg
Foto © 2016 Meinhard Siewers

Gruppenaufnahme im Schaugarten Weihenstephan

Gruppenaufnahme im Schaugarten Weihenstephan
Foto © 2016 Meinhard Siewers

Taglilienbeet im Schaugarten Weihenstephan

Taglilienbeet im Schaugarten Weihenstephan
Foto © 2016 Meinhard Siewers

Blick durch die Pergola (Blauregen) auf die Taglilien im Schaugarten W

Blick durch die Pergola (Blauregen) auf die Taglilien im Schaugarten Weihenstephan
Foto © 2016 Meinhard Siewers

Schaugarten Weihenstephan

Eine sehr nette Dame hat uns durch den Schaugarten Weihenstephan geführt
Foto © 2016 Meinhard Siewers

Schaugarten Weihenstephan

Der für unsere Gruppe interessante Bereich im Schaugarten Weihenstephan
Foto © 2016 Meinhard Siewers

Jahrestreffen 2015 in Mülsen

Bericht vom Jahrestreffen der Fachgruppe Hemerocallis in Mülsen vom 17.-19. Juli 2015

Christina Tamberg

Taglilienfreunde, die sich einmal jährlich beim Treffen zusammenfinden, haben unterschiedliche Motivationen. Zum einen wollen sie andere Liebhaber treffen, um persönliche Gespräche führen zu können, zum anderen wollen sie die Performance vieler Sorten aus fremder Produktion in europäischer Erde ansehen und vergleichen. Darüber hinaus ist der Aspekt der Verwendung der Sorten in einer Gartenanlage interessant. Eine nicht unbeträchtliche Zahl der Mitglieder pflanzt die erworbenen und die selbst aus Samen gewonnenen Sorten Seite an Seite in Beete ohne Begleitstauden, denn ihr Interesse liegt im Wesentlichen im Kennenlernen vieler Pflanzen, die speziell amerikanische Züchter mit verführerischen Namen versehen haben. Das sind z.B. „Maria Callas“, „Abraham Lincoln“, „George Washington“, „American Freedom“ und viele mehr. Trotz all der interessanten neuen Sorten zeigen unsere Mitglieder auch immer wieder ihre Liebe zu alten und bewährten Taglilien. Im vorigen Jahr fiel z.B. im Schaugarten der Universität Ulm die alte Sorte „Jean“ auf. Die Vorlieben für andere Sorten wachsen jedoch mit der verstärkten Beschäftigung mit dem Thema „Hemerocallis“. Der Appetit kommt bekanntlich beim Essen.
 

Mit großer Neugier wurden darum in den beiden Gärten unserer Gastgeber, Andreas und Ute Klinger, die vielen Neuerwerbungen, von ihnen selbst von einer Reise aus den USA mitgebracht, betrachtet, bewundert und bewertet. Im Hinblick auf die Farbausprägung und Formentwicklung konnte auch hier in dem einen oder anderen Fall die starke Abhängigkeit der Taglilien von Klima, Bodenzusammensetzung und vorangegangener Wasserversorgung beobachtet werden. Die Berichte zwischen den Anwesenden über ihre Erfahrungen mit einzelnen Sorten sind darum von besonderer Bedeutung. Was im Katalog bekannter amerikanischer Züchter Ahs und Ohs hervorruft, entpuppt sich hier in unseren Breiten oft als Enttäuschung. Ute Klinger konnte berichten, dass sich auch im heißen Klima Floridas nicht alle Sorten so öffnen, dass wir damit zufrieden sein können. Die Tages- und Nachttemperaturen waren während unserer Anwesenheit in den Ausläufern des Erzgebirges ausdrücklich hoch und kein Unwetter, obwohl angekündigt, störte die Qualität der Blüten. Nicht jede Sorte blüht dann, wenn man es von ihr erhofft, so war es von Vorteil, dass wir die Anpflanzung hinter ihrer Firma und auch den Garten am Wohnhaus mehrmals besuchen konnten. Die Auswahl der Sorten, die uns hier geboten wurde, war enorm. Es war von Vorteil, dass Klingers bereits in Florida eine kritische Auswahl getroffen hatten und wir davon profitieren konnten. Wir sahen ungewöhnlich viele beeindruckende Sorten.

Ein Display von Einzelblüten wurde uns von Ronald Albert geboten. Auch hier wurde aufmerksam geguckt und mancher Teilnehmer nutzte die Gelegenheit, aus seinem Angebot den eigenen Bestand zu vergrößern. Trotzdem soll nicht unerwähnt bleiben, dass sich die Qualität einer Sorte nicht an der Einzelblüte, sondern mehr am gesamten Aufbau in Verbindung mit der Form und Farbe der Blüte zeigt.

Der Trend in der Züchtung, einheitliche Farben mit gut öffnenden Blüten zu entwickeln, wurde lange, bevor ein vollkommen befriedigendes Ergebnis vorlag, abgelöst von dem Ziel, Blüten mit deutlichen Augen und später zusätzlich noch mit Rändern zu erhalten. Das genetische Potential der Taglilien scheint unerschöpflich zu sein, denn das neueste Attribut der ohnehin schon attraktiven Blüten sind Zahnungen im Rand. Für viele Sammler das Nonplusultra, für Gartengestalter eine Herausforderung, die schlichtweg abgelehnt wird. Eine harmonische Gestaltung mit Begleitstauden scheint mit ihnen wegen der unruhigen Farb- und Formgebung sehr schwierig zu sein. Hinzu kommt bei diesen Sorten, dass ihre Zuwächse nicht an die der „einfacheren“ Sorten heranreichen und deshalb auch einen hohen Beschaffungspreis behalten.

Es gab zwei abendliche Versammlungen der Mitglieder. Am ersten Abend wurden unterm Zeltdach, mit notwendigen Speisen und Getränken des engagierten Caterings versorgt, zahlreiche gespendete Hemerocallis versteigert. Alle Pflanzen fanden ein neues Heim und die Kasse der Fachgruppe erfuhr eine Aufstockung, die dafür gedacht ist, Taglienprojekte wie z.B. Schaugärten zu unterstützen.

Am zweiten Abend wurden einige für die Gruppe wichtige organisatorische Themen angesprochen. Eine Wahl war nicht erforderlich, denn alle Mitglieder des Organisationsteams sind bereit, ihre Ämter weiter zu führen. Die Teammitglieder werden sich auch in Zukunft untereinander austauschen und überlegen, in welchen Punkten innerhalb der Fachgruppe noch Verbesserungen möglich sind. Eine Ermutigung, sich über Facebook intensiver auszutauschen, kam von Christine Bahlo, die ausgiebige und positive Erfahrungen in anderen Facebook-Gruppen gesammelt hat.

Über die nächsten Orte für das Jahrestreffen mussten Entscheidungen getroffen werden. Dabei war allen klar, dass bereits besuchte Gärten erneut auf dem Programm stehen sollten oder auch dürften. Im Jahr 2016 steht das bayrische Irschenberg auf dem Plan, 2017 wird unser Garten in Falkenrehde bei Potsdam das Ziel sein. 2017 findet in Berlin-Marzahn eine IGA statt. Für viele ein Grund, sich in Richtung Berlin zu begeben. Für 2018 wurde wieder eine Reise nach Breslau und das Arboretum in Woijslawice mit seiner riesigen Tagliliensammlung gewünscht.

Es ist seit langem der Brauch, nach der Versammlung noch Photos von Pflanzen zu zeigen. Dabei wird angestrebt, Kritisches und Informatives zum Thema Taglilien beizutragen. Das geschah in diesem Jahr u.a. durch einen Vergleich von Aufnahmen der Entwicklung eines Sämlings innerhalb von drei Jahren oder auch des gleichen Jahres. Christel Wölker hatte das sehr gut vorbereitet. Sie brachte auch einen Beitrag zur Frage, was eine gute Verzweigung ist und was der Gartenliebhaber dabei erwarten kann. Über den Trend zu gezahnten Rändern wurde schon gesprochen. Aber es gibt noch ein mit Eifer angestrebtes Ziel: die Farbe Blau in der Taglilie zu verankern. Natürlicherweise kommt sie in den Taglilien nicht vor. Am Beispiel der Sorte „Blue Martini“ wurde der Stand des bisher Erreichten vorgeführt. Auch hier konnte die Abhängigkeit der Farbe von äußeren Einflüssen belegt werden. Fazit: von Blau sind die Taglilien noch sehr weit entfernt. Die bisher erreichte Tönung durch Überlagerung anderer Farben im Auge oder der gesamten Blüte ist noch nicht befriedigend. Der Cocktail „Blue Martini“ ruft jedenfalls einen größeren Genuss hervor als die nach ihr benannte Taglilie. Es ist noch längst nicht alles zu den vielen Aspekten der Taglilien gesagt, bei bevorstehenden Treffen werden weitere Themen aufgenommen werden.

Die Erklärungen und die praktische Demonstration einer Bestäubung von Taglilien durch Tomas Tamberg fand großes Interesse. Den vielen neuen Mitgliedern konnte wesentliches Basiswissen vermittelt werden. In Zukunft wird es sicher noch mehr Mitglieder geben, die zum Samentausch beitragen können.

Der Besuch des Gartens von Sylvia Bachmann ergänzte die Eindrücke der Taglilien. Hier konnte eine liebevolle Anlage in einem Hausgarten bewundert werden, in der viele Sorten in gemischte Rabatten von den Gartenbesitzern eingegliedert wurden. Nach den vorangehenden Tagen mit dem vollen Programm wurde die von Bachmanns auf ihrem Seegrundstück gebotene Erholung von den Teilnehmern gern ausgenutzt.
Unsere Gastgeber haben eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe, die eine lange Vorbereitung erforderte, mit Bravour bewältigt. Ihr großer Einsatz ging fast über ein zumutbares und verträgliches Maß hinaus. Ihnen gebührt unser großer Dank. Die erwartete Teilnehmerzahl wurde weit übertroffen. Von einigen kam die Rückmeldung: es war wieder einmal eine schöne Tagung.

Wer noch immer nicht genug hatte, hat auf der Rückreise auch den Garten von Manfred Beer und einen weiteren in Leipzig besucht.

 




 

Fotos vom Besuch der Gärten unserer Gastgeber Andreas und Ute Klinger 2015

Fotomaterial: Meinhard Siewers

Fotomaterial: Meinhard Siewers

Fotomaterial: Meinhard Siewers

Fotomaterial: Meinhard Siewers

Fotomaterial: Meinhard Siewers

 




 

Fotos vom Besuch des Gartens von Sylvia Bachmann 2015

Fotomaterial: Gudrun Tillmann-Budde

Fotomaterial: Gudrun Tillmann-Budde